Maisanbau unter Trockenstress

Diese Stellschrauben beeinflussen Ertrag und Resilienz


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Trockenheit, Hitze und regional sehr unterschied­liche Mais­bestände: Das Maisjahr 2026 hat gezeigt, wie stark die Bedingungen für die Bestandes­entwicklung variieren können. Welche Faktoren spielten dabei eine Rolle – und was lässt sich daraus für kommende Anbau­jahre ableiten?

Direkt im Sitzenhofer Mais­versuch diskutieren Michael Braun und Pflanzen­bau­berater Anton Stadler von N.U. Agrar über das Zusammen­spiel von Boden, Wasser, Aussaat und Nähr­stoff­versorgung.

Zentrale Themen und Erkenntnisse:

  • Maisaussaat: Eine frühe Aussaat kann unter passenden Bedingungen funktionieren. Entscheidend sind neben der Boden­temperatur auch Boden­struktur, Standort und Wetter­entwicklung.
  • Saattiefe und Rückverfestigung: Bei Trockenheit kommt es darauf an, das Saatkorn in feuchten, rück­verfestigten Boden abzulegen und einen guten Wurzel-Boden-Kontakt zu schaffen.
  • Bodenstruktur und Wurzel­entwicklung: Eine gute Durch­wurzelung hilft dem Mais, mehr Boden­volumen für die Aufnahme von Wasser und Nähr­stoffen zu erschließen.
  • Düngung und Nähr­stoff­platzierung: Im Versuch werden unterschied­liche Ansätze bei Unterfuß- und Saat­band­düngung betrachtet. Darüber hinaus geht es um Tiefen­düngung und die Frage, wie sich Nähr­stoffe gezielter platzieren lassen.

Der Videopodcast wurde am 8. September 2026 auf den HORSCH Versuchsfeldern am Sitzenhof in Schwandorf aufgenommen. Die abschließende Ernte­auswertung der gezeigten Versuche stand zu diesem Zeitpunkt noch aus.

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