Wie kann Mais unter zunehmenden Wetterextremen stabil und leistungsfähig etabliert werden, wenn Niederschläge, Hitze und Bodentemperaturen nicht einschätzbar sind? Dr. Karl Mayer von der Landwirtschaftskammer Steiermark ordnet Versuchsergebnisse aus der Praxis ein und rückt die Wurzel in den Mittelpunkt des Nährstoffmanagements. Bereits im Sechsblattstadium wird das Ertragspotenzial vorgezeichnet – entscheidend sind ausreichend hohe Stickstoffgehalte in der Pflanze und eine früh verfügbare Phosphorversorgung trotz kühler Böden. Gleichzeitig wird deutlich, wie sensibel das System auf Überversorgungen etwa bei Schwefel oder Phosphor reagiert – mit direkten Folgen für Spurennährstoffe und Wurzelentwicklung.