In der Nähe des Harzes bewirtschaftet Julius von Gadenstedt als Pächter einen vormals konventionellen Ackerbaubetrieb und hat ihn vollständig auf Bio umgestellt. Das Klostergut verfügt über heterogene Böden, teils mit Schwermetallbelastung, und es findet keine Viehhaltung statt. Er stellt vor, warum er eine breit angelegte Fruchtfolge fährt: Um Deckungsbeiträge sicherzustellen, den Unkrautdruck zu verringern und die Vermarktung flexibel zu halten. Dabei setzt er auf eigene Lagerkapazitäten und eine strikte Nulltoleranz gegenüber Beikräutern – durch mechanische Regulierung oder Handarbeit.