Bienenpatenschaften laufen erfolgreich an

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Bayern hat es deutlich gezeigt: Immer mehr Menschen ist das Thema Artenvielfalt wichtig und sie wollen, dass die Landwirtschaft mehr zur Förderung der Biodiversität tut. Viele Landwirte sind bereit dazu. Sie suchen den Dialog mit den Menschen und erklären ihnen die genauen Hintergründe. Denn manch einer hat das Volksbegehren ohne großen Wissenstand und tatsächliches Hintergrundwissen unterschrieben.

HORSCH hat hier zwei sehr schöne Beispiele für Landwirte mit Bienenpatenschaften. Eines ist nahe des Firmenstammsitzes Schwandorf. Zwei Zeitungsartikel zeigen, das Projekt ist auf einem guten Weg, braucht aber noch mehr Unterstützer:

 

Ein weiterer Landwirt ist Phillip Krainbring. Er leitet einen Ackerbaubetrieb in Hohendodeleben und hat sich ausgerechnet: Wenn er dort, wo er dieses Jahr eigentlich Mais anbauen wollte, einen Hektar (10.000 Quadratmeter) aus der Anbaufläche herausnimmt und stattdessen mit einer Blühwiese Lebensräume für wilde Pflanzen und Tiere wie zum Beispiel Wildbienen schafft, dann fehlen ihm Einnahmen in Höhe von 5.000 Euro. Deshalb sucht auch Krainbring Bienenpaten für seine Blühwiese.

 „Das Thema Artenvielfalt ist mir in den vergangenen Jahren deutlich bewusster geworden und bewusster gemacht worden. Ich habe in vielen Gesprächen mit Verbrauchern gemerkt, wie wichtig ihnen Artenvielfalt ist. Mir wurde klar, dass ich das Thema noch aktiver angehen muss. Manche Dinge kann man jedoch nicht alleine, sondern nur im Verbund schaffen. Deshalb habe ich jetzt diese Aktion gestartet, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen“, erklärt Krainbring.

 

Für das Thema hat er sich mit dem Forum Moderne Landwirtschaft (https://www.facebook.com/moderne.landwirtschaft/) einen Partner ins Boot geholt, der nicht nur ein starker Partner ist landwirtschaftliche Themen zu kommunizieren, sondern auch beim Thema Spenden die Plattform bereit stellt:

https://www.moderne-landwirtschaft.de/rettet-die-bienen

 

Für beispielsweise 5 Euro können die Bienenpaten so einen Teil der Blühwiese von der Größe einer durchschnittlichen Küche (10 Quadratmeter) realisieren. Damit helfen sie, den Insekten auf Phillip Krainbrings Acker zwei Jahre lang Nahrung und Unterschlupf zu bieten. 5.000 Euro sind nötig, damit der Blühstreifen dem jungen Ackerbauern über die zwei Jahre so viel einbringt wie ein Hektar Mais.

Jetzt liegt es an jedem Einzelnen auch wirklich etwas zu tun.