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Pronto Prinzip – 3 Stufen des Erfolgs (II)

Durchschnittliche Lesedauer ca. 4 Minuten

Saatbettbereitung und eine präzise Aussaat mit nur einer Maschine bei nur einer Überfahrt? Das ist möglich! Unser Pronto Prinzip revolutionierte den Markt und ist das Erfolgsrezept unserer Pronto Baureihe. Dabei verfolgen wir nur ein Ziel: die perfekte Saatgutablage für jedes Korn - trotz unterschiedlichster Saatbettzustände. Wir verraten Euch die Details dieses Prinzips, das im Grunde genommen in drei aufeinanderfolgende Stufen unterteilt werden kann.

Stufe I - Die Saatbettbereitung

Die erste wichtige Komponente des Gesamtkonzepts ist das DiscSystem, denn in diesem Bereich findet die Saatbettbereitung statt. Der Boden wird gelockert, durchmischt und eingeebnet. Die 46 cm großen Scheiben produzieren dank ihrer hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten wichtige Feinerde.

Im Bereich der Traktorspur sind verstellbare Sechscheibenhalter erhältlich. Die Vorteile sind enorm: Man muss nur einzelne Scheiben tiefer arbeiten lassen, um die Spuren zu beseitigen. Hierdurch wird der Zugkraftbedarf niedrig gehalten, da nicht das gesamte Scheibeneggenfeld tiefer arbeiten muss, um ungewollte Spuren zu beseitigen.

Wartungsfreie, im eigenen Haus produzierte Lager der Scheibenegge runden das durchdachte und lang haltbare Scheibensystem ab.

Stufe II – die Rückverfestigung

Auf die Saatbettbereitung folgt dann schon die nächste Stufe: der Reifenpacker für die Rückverfestigung. Die einzelnen Reifen sind auf einer starren Welle angeordnet und garantieren eine gleichmäßige Rückverfestigung für die gesamte Arbeitsbreite. Die Abstände der Reifen sind so gewählt, dass auch auf leichtesten Böden ausreichend Durchgang vorhanden ist.  

Was sind aber die Aufgaben des Reifenpackers? Er sorgt für eine tiefgehende Rückverfestigung des zuvor gelockerten Bodens. Er ist aber auch dafür zuständig, gleiche Bedingungen für jedes Säschar und somit für jedes Saatkorn zu schaffen. Einem Packerrad folgen immer zwei TurboDisc Säschare mit einem Reihenabstand von 15 cm. Diese Scharanordnung sorgt dafür, dass in den rückverfestigen Streifen des Packers gesät wird und dadurch ein schneller Anschluss an die Kapillarität des Bodens stattfinden kann.  Dies spiegelt sich wiederum in einem gleichmäßigen Feldaufgang wider, der für gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen sowohl chemisch als auch mechanisch entscheidend sein kann.

Das Rad des Reifenpackers ist eine Eigenentwicklung aus dem Hause HORSCH und sorgt mit seinem 12-lagigen diagonalen Aufbau für hohe Stabilität, geringe Störungsanfälligkeit und gleichzeitig optimale Rückverfestigung im Saatbett. Die Reifen der Pronto DC gelten bei Landwirten und Lohnunternehmer als verschleißarm und zuverlässig.

Stufe III – die exakte Aussaat

Wir befinden uns in der letzten Stufe. Hier geht es um den eigentlichen Job einer Sämaschine: die präzise Aussaat und Ablage des Saatgutes. Dieser Schritt erfolgt mit unserem TurboDisc Schar der 3. Generation. Diese wichtige Komponente hat es in sich und ist wohl durchdacht. Und auch hier gilt wieder: Wir wollen Euch noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: Das Doppelscheibensäschar formt die Furche optimal vor, legt das Saatgut präzise ab und fixiert es in der Reihe, bis anschließend die Andruckrolle für einen optimalen Bodenschluss sorgt.

Ackerbauliche und ökonomische Vorteile

Durch die Saatbettbereitung direkt während der Aussaat wird verhindert, dass das Saatkorn in eine bereits zu stark abgetrocknete Bodenoberfläche abgelegt wird. Wichtige Feuchtigkeit bleibt im Boden und steht dem Korn beim Wachsen und Gedeihen zur Verfügung. Generell können durch das Pronto Prinzip Arbeitsgänge und Zeit gespart und optimiert werden. Durch die Leichtzügigkeit und das geringe Eigengewicht der Maschine genügen vergleichsweise kleine Traktoren, was sich wiederum positiv auf den Kraftstoffbedarf auswirkt. Hohe Arbeitsgeschwindigkeiten und eine gleichzeitig exakte Ablage der Komponenten machen diese Maschine so effizient.

Welches Säschar das richtige für ihre Bedingungen ist, erfahren Sie in Teil III.