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Maschinengemeinschaft mit einer PE-Spritze und vielen Kulturen. Wie geht das? (Teil 2)

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In Niedersachsen, ca. 18 km nördlich von Braunschweig, befindet sich der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Schulte Uemmingen. Ein Hof mit langer Geschichte, die ihren Ursprung in Bochum hat. Nun ist die Familie in dritter Generation in Gifhorn ansässig. Wir wollen die Möglichkeit nutzen und den Betrieb vorstellen, der sich bewusst bei vielen Kulturen für eine Spritze mit PE-Tank entschieden hat. Doch zuerst ein paar Hintergrundinformationen zum Betrieb:

Hinrich Schulte Uemmingen leitet den ackerbaulichen Betrieb. Nach dem Abitur absolvierte er eine Lehre als Landwirt und war hierfür auf zwei Betrieben – der eine ein vielseitiger Ackerbaubetrieb und der andere ein Sauenbetrieb.

Nach dem Ende seiner Ausbildung als Landwirt studierte er in Göttingen und schloss das Studium mit einem Master of Science in Agrarwissenschaften ab. 2016 stieg er dann in den elterlichen Betrieb ein.

Der Betrieb der Familie Schulte-Uemmingen

Neben dem ackerbaulichen Familienbetrieb ist eine Pferdepension mit Reitschule auf dem Gelände ansässig, die ebenfalls von der Familie geführt wird. Zusammen mit dem unabhängigen Betrieb seines Onkels (Familie Löbbecke in Ribbesbüttel) werden knapp 700 Hektar mit stark wechselnden Böden bewirtschaftet - von vorwiegend sandigen Böden mit 20 Bodenpunkten bis hin zu schweren Böden mit bis zu 70 Bodenpunkten. Die Herausforderungen sind bei diesen wechselhaften Böden enorm.

Um diese Böden optimal zu bewirtschaften und auch um die Güte der Flächen sowohl zu verbessern als auch zu erhalten, hat sich die Gemeinschaft für unterschiedliche Fruchtfolgen mit verschiedenen Kulturen entschieden: Roggen, Mais, Raps und Kartoffeln eher auf den leichteren Standorten und Weizen, Gerste und Zuckerrüben auf Böden mit höherer Bodengüte.

Betriebsspiegel:

Roggen

25%

Mais

25%

Weizen

15%

Zuckerrüben

10%

Raps

5%

Gerste

5%

Kartoffeln

5%

Greening

5%

Grünland

5%

Maschinengemeinschaft mit Familie Löbbecke

Durch die räumliche Nähe und die vielfältige Fruchtfolge entstand schon vor über 25 Jahren eine Maschinengemeinschaft mit dem Betrieb seines Onkels. Alle Maschinen, die für die Bestellung und die Pflege der Kulturen relevant sind, wurden in dieser Gemeinschaft angeschafft. Auf Grund der guten und langjährigen Erfahrung mit der Maschinengemeinschaft fiel 2017 die Entscheidung, in eine neue und schlagkräftigere Pflanzenschutzmittelspritze zu investieren.

Der Entschluss für die HORSCH Leeb 6 LT war schnell gefasst, die Beweggründe waren jedoch vielfältig.

Im Bereich der 6.000 Liter Spritzen bietet HORSCH sowohl die 6 LT als auch die 6 GS an. Beide Maschinen standen damals im Raum. Die Entscheidung für den Kunststofftank war für die Gemeinschaft schnell klar. Denn ihre langjährige Erfahrung mit Kunststoff- und PE- Tanks war nie von negativen Ereignissen geprägt.  Ihnen war jedoch auch bewusst, dass bei der vielfältigen Fruchtfolge der Maschinengemeinschaft eine einfache und exakte Reinigung unabdingbar ist.

Kontinuierliche Innenreinigung als Voraussetzung

Durch die kontinuierliche Innenreinigung und die voll elektrische Steuerung CCS Pro wird das Reinigen der Spritze vereinfacht und gestaltet sich für den Anwender sehr komfortabel. Schulte Uemmingen hat nach drei Jahren Einsatz keinerlei Schädigung seiner Kulturen feststellen können. Auch bei Wechsel von Kulturen mit kritischen Tankmischungen, wie beispielsweise beim Einsatz von Sulfonylharnstoffen, ist die Reinigung stets zuverlässig und exakt.

Um in den Spitzenzeiten des Pflanzenschutzes effektiv zu arbeiten, werden die NAKs (Nachauflaufkultur) in den Zuckerrüben sowohl auf dem eigenen als auch auf dem Betrieb Löbbecke möglichst auf den gleichen Tag gelegt. Dies schafft mehr Schlagkraft und eine gleichmäßige Entwicklung. Dazu kommt eine gute Entzerrung der Arbeitsspitzen durch den Anbau von Raps auf dem Betrieb Schulte Uemmingen, der die Spritze besonders im Herbst und Frühjahr beansprucht, und den Anbau von Kartoffeln auf dem Betrieb des Onkels, der wiederum die Maschine vor allem im Sommer benötigt. Auch hier hat sich die kontinuierliche Innenreinigung als unschlagbar erwiesen. Die Reinigung geht schnell. Jeder kann sich darauf verlassen, dass die Pflanzenschutzspritze danach sauber ist.  

Bei komplexen Tankmischungen wird auch ein Reiniger eingesetzt, der die Spritze durch die Zirkulation bis zur Düse reinigt und anschließend nochmals gespült werden kann. Die kontinuierliche Innenreinigung startet auf Knopfdruck im Terminal. Der Bediener kann dann auswählen, ob er intensiv oder nur Teile der Spritze, wie beispielsweise das Gestänge, reinigen will. Somit ist immer die optimale Übersicht über den Reinigungsvorgang gegeben und der Anwender hat alles im Blick. Das System gibt natürlich auch Hilfestellung, wann beispielsweise die Düsen geöffnet werden sollen. Also ein absolut sicheres System mit viel Komfort für den Anwender.

Effiziente Spritzennutzung dank guter Kommunikation

Durch die gute Kommunikation zwischen den zwei Betriebsleitern kann die Spritze sehr effizient eingesetzt werden, sagt Schulte Uemmingen. Probleme gab es bis jetzt noch keine. Durch die Maschinengemeinschaft ist auch die Kosten-Nutzen-Rechnung unschlagbar. Auf die Frage, wie er seine Spritze beschreiben würde, hat Schulte Uemmigen schnell die Antwort parat: „Eine der schlagkräftigsten und zuverlässigsten Maschinen.“

Nachdem wir Euch die zwei Tankarten beschrieben und nun ein Praxisbeispiel für die Nutzung eines PE-Tanks gezeigt haben, wollen wir uns im dritten Teil der Reihe noch einen weiteren Betrieb in der Praxis anschauen. Ein Landwirt aus Nord-Hessen wird erläutern, warum er sich gerade für einen Edelstahltank entschieden hat.

Seine genauen Beweggründe? Bleibt gespannt!

Welches Tankmaterial ist für die jeweiligen Maschinen möglich?

Leeb AX

PE

 

Leeb LT

PE

 

Leeb GS

 

Edelstahl

Leeb TD

PE

Edelstahl

PT

PE

Edelstahl

VL

PE

Edelstahl