Das HORSCH Saatkorn Projekt



Die Horsch Maschinen GmbH hat sich zusammen mit dem Oberpfälzer Künstler Vasilij Plotnikov ein einmaliges Projekt einfallen lassen.

Man schafft zusammen ein gigantisches etwa 6 Meter großes Saatkorn aus ausgedienten Maschinenbestandteilen als Symbol für Wachstum, Leidenschaft, Energie, Landwirtschaft und Kreativität. Aus dem Saatkorn spürt man den Willen zu wachsen und eine extreme Kraft. Aus einem kleinen Saatkorn entsteht ein wunderbarer Weizen. Dieses Wunder verbinden wir auch mit großer Dankbarkeit mit unserer Firmenhistorie.

Die Entstehung des Projektes war spontan. „Ich habe mir eine Ausstellung von Herr Plotnikov angesehen, die mir sehr gut gefallen hat. Und da mir privat und auch uns als Firma die regionale Kunst und Kunstförderung am Herzen liegt, kam mir die Idee für unser neues Marketinggebäude etwas Künstlerisches entstehen zu lassen,“ so Marketingleiterin Cornelia Horsch. Die zu visualisierenden Wünsche waren komplex. Es musste etwas sein mit einem Bezug zur Landwirtschaft. Wachstum sollte symbolisiert werden. Und es sollte ganz klar auch einen technischen Bezug geben. Dabei entstand Vasilij Plotnikov die Idee, ein gigantisches Saatkorn zu schaffen, das aus alten Maschinenteilen gefertigt ist. Es erfüllt alle Anforderungen und das neue FITZentrum wird das Getreidewachstum sogar noch im modernen Gebäudedesign fortführen. „Für mich ist es ein wunderschönes und anspruchsvolles Projekt. Man schafft nicht jeden Tag solch eine große Skulptur mit tieferer Bedeutung. Der Weizen hat auch eine sakrale und christliche Bedeutung – neues Leben und streben nach oben sind zentrale Elemente in der Kunst,“ so Bildhauer Vasilij Plotnikov. Doch das Projekt ist auch international und nachhaltig. Denn die sogenannten Spatenscheiben aus denen die Skulptur geformt ist, sind nicht neu, sondern wurden aus ganz Europa zurück nach Schwandorf geholt. Sie stammen von Bodenbearbeitungs- und Sämaschinen von Horsch Kunden, die kontaktiert wurden und um Rücksendung ihrer ausrangierten Teile gebeten wurden. Tatsächlich geschaffen wurde die Skulptur von Herrn Plotnikov sowie dem bundesweit angesehenen Kunstschmied Manfred Becher aus Pullenried und allen Horsch Auszubildenden. Dafür wurde extra nahe der Schweißerei am Sitzenhof die Ausrüstung von Kunstschmied Becher aufgebaut. Über 1000 Grad heiße Schmiedeglutöfen, Schmiedehämmer, Ambosse und alles was man sonst nur in einer Schmiede vorfindet – hier raucht es und es sprühen die Funken, wenn die Hämmer auf glühende Eisenteile schlagen. Nach der uralten Schmiedekunst entstand so ein hochmodernes Kunstwerk für die Zukunft.