BoomSight – Vorausschauendes Laser-Erkennungssystem für die intelligente Führung des Spritzgestänges

Zur Agritechnica zeigt HORSCH erstmals das mit einer Silbermedaille der DLG ausgezeichnete intelligente Gestänge System BoomSight.

Der momentane Standard für die Gestängesteuerung sind Sen­soren, die etwa 1 Meter vor dem Gestänge den Abstand zur Zielfläche erfassen und das Gestänge der Geländeform anpassen. Sie reagieren auf einen aktuellen Zustand. Für diese Steuerung BoomControl hat HORSCH bereits auf der Agritechnica 2013 ebenfalls eine Silbermedaille erhalten. Es ist in der kompletten HORSCH Pflanzenschutztechnik Standard und hat sich in der Praxis absolut bewährt.

BoomSight ergänzt nun BoomControl. Hier wird mit Hilfe einer zusätzlichen Sensorik das Umfeld über die komplette Arbeitsbreite vorausschauend abgetastet und erfasst. Somit besteht die Möglichkeit, das Gestänge im Vorhinein so einzustellen, dass eine möglichst geringe Regelabweichung entsteht. Das Gestänge muss also künftig nicht mehr reagieren, sondern kann agieren. Zu diesem Zweck wird ein Laserscanner auf dem Kabinendach montiert, der einen Bereich von ca. 20 m links und rechts und ca. 15 m nach vorne abtastet. Aus den Messdaten wird ein Flächenmodell erstellt, welches das Geländerelief einschließlich Lücken, Fahrgassen oder Unregelmäßigkeiten im Bestand oder im Gelände widergibt. Aufgrund dieser Informationen wird das Gestänge relativ zum Flächenmodell eingestellt. Die Mess­werte der Ultraschallsensoren dienen jedoch weiterhin der Regelung und Kontrolle.

Anwendungsbeispiele:

Ist im Rapsbestand eine Lücke im Bereich des Sensors, z. B. durch einen Wildschaden, wird dies von dem Laserscanner erkannt, das Gestänge wird automatisch über diesen Bereich gesteuert. Auch über den Bestand herausragende Hindernisse, wie z. B. Brunnenringe oder Strommasten, werden vom Scanner erkannt. Dementsprech­end wird eine Regelung eingeleitet oder ein Warnhinweis ausgegeben. 

Neue Generation MiniDrill – Perfekt für Greening und Zwischenfrüchte

Zur Agritechnica stellt HORSCH die neue Generation der MiniDrill vor.

Diese ist nun eine komplette Eigenentwicklung mit vielen innovativen Lösungen. Der Tank fasst nun 400 Liter Saatgut und verfügt über die bewährte Dosiereinheit der Pronto Maschinen mit dem Unterschied, dass das Saatgut gleich ins Verteilersystem injiziert wird. Auch das Gebläse ist eine Eigenentwicklung und sehr leise. Durch diese Maßnahmen kann die Maschine sehr kompakt gebaut werden. Die MiniDrill ist für alle Terrano FX Dreipunktmodelle (3 bis 5 m Arbeitsbreite) und für alle Joker CT (3 bis 6 m Arbeitsbreite) verfügbar. Die Schlagkraft bei der Aussaat von Zwischenfrüchten ist dabei perfekt, weil nur ein Arbeitsgang für die Bodenbearbeitung und die Aussaat nötig ist. Das macht die MiniDrill auch zur optimalen Lösung fürs Greening. Gerade hier spielt die Maschine ihre Stärke aus, da mit ihr ohne Einschränkungen auch Saatgutmischungen mit unterschiedlichen Körnergrößen gesät werden können.

Die Einfüllöffnung des Tanks ist 380 mm im Durchmesser und die Aussaatstärke liegt maximal je nach Arbeitsbreite bei 160 – 260 kg/ha. Für eine gute Querverteilung hat die MiniDrill bis 4 m Abreitsbreite 6 gleichmäßig verteilte Abgänge vor oder hinter dem Packer und 12 Stück ab 5 m Arbeitsbreite des Bodenbearbeitungsgerätes. Die Saatgutablage erfolgt in den bearbeiteten, feuchten Böden und sichert so die beste Ausnutzung der Bodenfeuchte. Die Bedienung erfolgt über ISOBUS.

Leeb LT – Der HORSCH Einstieg in den großen Markt der 4.000 und 5.000 Liter Spritztechnik

Leeb LT – Der HORSCH Einstieg in den großen Markt der 4.000 und 5.000 Liter Spritztechnik

Zur Agritechnica präsentiert HORSCH erstmals die Leeb LT mit 4.000 und 5.000 Liter Kunststofftank. Damit erschließt HORSCH einen attraktiven und großen Spritzenmarkt für ganz Europa. Die Leeb LT lässt sich sehr umfangreich ausstatten. Die Basis bilden drei unterschiedliche Ausstattungslinien. Die auf der Agritechnica 2013 mit einer Silbermedaille prämierte Gestängesteuerung BoomControl (hält das Gestänge auch bei schneller Fahrt in unebenem Gelände absolut ruhig) ist immer dabei. Die Basis Ausstattung ist die Linie ECO. Hier verfügt die Maschine über eine Kolbenmembranpumpe mit manueller Saug- und Druckseite. Die mittlere Ausstattungslinie CCS stellt dann den Einstieg in das automatische Innenreinigungssystem CCS (Continuous Cleaning System) dar. Die Variante CCS Pro schließlich verfügt über eine moderne Elektronik auf der Saug- und Druckseite und entspricht damit der Premiumausstattung der Leeb GS Pflanzenschutztechnik.

Der Frischwassertank hat ein Volumen von 500 Litern.

Die Gestängebreiten sind zwischen 18 und 42 m verfügbar. Die großen Gestänge über 36 bis 42 m gibt es zusätzlich nun auch bei der Leeb GS.

Ein Higlight der Leeb LT ist das ISOBUS Bedienkonzept. Es wurde erstmals von HORSCH selbst entwickelt und verfügt über viele neue und innovative Funktionen, die dem Landwirt die Einstellung, Bedienung und Überwachung der Technik erleichtern. Dazu gehört auch die eigene Düsenschaltung mit 50 oder 25 cm Düsenabstand. Dies ermöglicht zusammen mit BoomControl einen Zielflächenabstand von 30 cm, was eine enorme Abdriftminderung und Optimierung der Pflanzenbenetzung möglich macht. Bei der Düsenschaltung gibt es sämtliche Kombinationen von 1-0 (alle 50 cm eine Düse) bis 4-2 (alle 50 cm 4 Düsen plus alle 25 cm 2 Düsen).

Die optionale Achsschenkellenkung der Maschine verfügt über ein eigenes Gyroskop. Damit entfällt die direkte Verbindung zur Schlepperlenkung per Kabel oder mechanischer Verbindung. Es ist nur noch ein Anschluss von Hydraulik, Licht und ISOBUS nötig.

 Die Leeb LT verfügt über Load Sensing, um die Schlepperhydraulik zu entlasten. Sie hat außerdem einen komplett glatten Unterboden zum Bestandsschutz bei 85 cm Bodenfreiheit. Zum Abstellen gehört ein hydraulischer Stützfuß zum Standard.

SeedControl – Kein Abdrehen mehr bei allen HORSCH Sämaschinen

Zur Agritechnica stellt HORSCH das System SeedControl exklusiv für alle HORSCH Sämaschinen vor – also für die Produktfamilien Pronto, Express, Focus und Sprinter.

Es wurde gemeinsam von Müller Elektronik mit HORSCH entwickelt und ist exklusiv für HORSCH Technik erhältlich.

SeedControl macht die zeitraubende Einstellung der Maschine über die Abdrehprobe überflüssig. Bei SeedControl wird permanent der Saatfluss für jede Reihe überwacht und jedes einzelne Korn von Sensoren erfasst und gezählt. Das führt zu einer Aussaatstärke von Körner/m² statt kg/ha. Damit entfällt die zugehörige Umrechnung. Die Einstellung und Überwachung der Saatgutmenge erfolgt bequem vom Fahrersitz aus über das ISOBUS Bedienterminal.

Leeb PT 330 – Neuer Selbstfahrer mit hohem Tempo für hohe Kulturen

Als Erweiterung der Produktpalette im Pflanzenschutz präsentiert HORSCH auf der Agritechnica nun die Serienversion des Selbstfahrers PT 330. Dieser wurde bereits vor zwei Jahren auf der Messe als Technologieträger gezeigt. Im nächsten Jahr ist die Maschine nun für Landwirte in Europa verfügbar.

Der PT 330 hat einen 6-Zylinder Motor mit 330 PS und Wasserkühlung. Er hat eine elektrohydraulische Allradlenkung und als Antrieb kommt ein stufenloser hydrostatischer Fahrantrieb mit komplett eigener HORSCH Steuerung zum Einsatz, der auf dem Feld für Geschwindigkeiten bis 30 km/h und auf der Straße bis 60 km/h ausgelegt ist. Die Maschine verfügt über eine hydraulische Einzelradaufhängung, deren Spurweite von 2,25 bis 3 m  stufenlos verstellbar ist. Die Bodenfreiheit ist von 1,4 bis 1,6 m stufenlos einstellbar. Damit eignet sich der PT 330 auch optimal für den Einsatz in hohen Kulturen wie Mais oder Sonnenblumen. Der Tankinhalt beträgt 5.000 Liter für die Spritzbrühe und 500 Liter Frischwasser. Die Pumpenleistung liegt bei 1.000 l/min. Die Innenreinigung erfolgt automatisch über das CCS System (Continuous Cleaning System). Die Gestängebreiten sind von 30 bis 36 m (9-teiliges Gestänge) erhältlich. Als Gestängesteuerung kommt das 2013 mit einer Agritechnica Silbermedaille ausgezeichnete BoomControl zum Einsatz. Es gewährleistet eine absolut ruhige Gestängelage auch bei hohem Arbeitstempo und sehr unebenem Gelände.

Der Leeb PT 330 verfügt ähnlich der neuen gezogenen Spritze Leeb LT auch über ein neues Bedienkonzept. Es wurde erstmals von HORSCH selbst entwickelt und verfügt über viele neue und innovative Funktionen, die dem Landwirt die Einstellung, Bedienung und Überwachung der Technik erleichtern. Dazu gehört auch die eigene Düsenschaltung mit 50 oder 25 cm Abstand der Düsen. Dies ermöglicht zusammen mit BoomControl einen Zielflächenabstand von 30 cm, was eine enorme Abdriftminderung und Optimierung der Pflanzenbenetzung möglich macht. Bei der Düsenschaltung gibt es sämtliche Kombinationen von 1-0 (alle 50 cm eine Düse) bis 4-2 (alle 50 cm 4 Düsen plus alle 25 cm 2 Düsen).