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25 Jahre HORSCH
25 Jahre Horsch – Der Mensch steht im Mittelpunkt
Bei der Feier des 25-jährigen Jubiläums der Horsch Maschinen GmbH am 15. Mai 2009 haben die Horsch Geschäftsführer
Michael und Philipp Horsch und Horst Keller, sowie viele weitere Mitarbeiter großes Lob erhalten.
Eines der schönsten Komplimente stammt von einem Journalisten:
"Glückwunsch Familie Horsch! In einem
Vierteljahrhundert auf fast 200 Mio. EUR Jahresumsatz gekommen und dabei immer Mensch geblieben – Hut ab!"
Begonnen hat die Feier bereits nachmittags mit der Vorstellung der ersten Maschinenneuheiten für 2009/2010.
Danach haben sich die angereisten Gäste in zwei Gruppen aufgeteilt. Rund 100 Journalisten aus aller Welt waren
gekommen um von Philipp und Cornelia Horsch über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Horsch Innovationen
der nächsten zwei bis drei Jahre informiert zu werden. Zeitgleich versammelten sich etwa 250 Horsch Händler
aus ganz Europa und Amerika zum Erfahrungsaustausch.
Am Abend kamen dann noch Kunden, Lieferanten, Firmenpartner sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft zur
Jubiläumsfeier – insgesamt rund 800 Gäste. Firmengründer Michael Horsch und sein Bruder Philipp stellten
in ihren Reden klar, warum das Unternehmen in den letzten 25 Jahren so rasant wachsen konnte – weil beide eine
ungebremste Passion zur Landwirtschaft haben. Als Ältester von sechs Geschwistern ging Michael Horsch nach seiner
Gesellenprüfung 1979 in die USA, um dort später einmal eine eigene Farm zu bewirtschaften. Doch er musste zurück
nach Deutschland, um Zivildienst zu leisten. Im Hinterkopf tüftelte er jedoch an Direktsaatmaschinen, gleichzeitig
reizte ihn sein Onkel Helmut Horsch, eine neue Technologie des Maisanbaus unter Folie weiterzuentwickeln.
Binnen weniger Wochen stand der Prototyp und er erhielt Folgeaufträge aus dem großen Familienkreis. Parallel
entstand die erste Direktsaatmaschine. Der Sä-Exaktor sollte lange Zeit die Brot- und Buttermaschine werden.
1984 gründeten Michael Horsch, sein Vater Dankwart und Walter Horsch als Hauptgesellschafter die HORSCH Maschinen
GmbH. Michael und Walter Horsch waren die Geschäftsführer. Bald wurden weitere Produkte entwickelt: Der Terra-Trac
wurde ein wichtiger Umsatzträger. Mit diesem Dreiradtraktor, zunächst als selbstfahrende Sämaschine gedacht,
wurde Horsch zudem bekannter. In Frankreich lernte Michael Horsch seine heutige Frau Cornelia kennen – ihr Vater war dort einer der ersten Horsch Kunden.
Die deutsche Wiedervereinigung veränderte die Situation dann auf einen Schlag: Nun gab es große Ackerbaubetriebe
zuhauf, die neue Technik aufsogen. Weitere Produkte besonders auch für größere Betriebe ab 1.000 Hektar wurden entwickelt.
1995 kam Michael Horsch’s Bruder Philipp ins Unternehmen und hat die Firma mit seiner Kreativität einen weiteren,
großen Schub nach vorne gebracht. Im Wesen sind sich Michael und Philipp Horsch ähnlich: Ackerbau (beide sind
selbst noch immer Landwirte) und Technik sind ihre Passion, Arbeit brauchen sie zum Entspannen, Bürokratie treibt
sie zum Wahnsinn, Stillstand und Ideenlosigkeit bringen sie zur Weißglut.1998 wurde das erste FITZentrum gebaut, um Erfahrungen und Know-How gezielt weiterzugeben. Ab dem Jahr 2000 beschleunigte sich das Wachstum und auch die Renditen stiegen deutlich. Horsch baute eine Montagehalle auf Gut Sitzenhof (2002), ein weiteres Bürogebäude (2004) sowie ein Werk in Ronneburg (2006). "Von diesem außergewöhnlichen Wachstum hätte ich nie zu träumen gewagt und trotz der weltweiten Wirtschaftskrise schaue ich zuversichtlich in die Zukunft, weil diese Krise uns lehrt, wohin Profitgier und Egoismus führen. Ich bin sicher, dass Familienunternehmen, in denen Mitarbeiter und Inhaber gemeinsam an einem Strang ziehen und ihre Kunden respektieren, sich keine Sorgen machen müssen," so Michael Horsch.
Das Engagement und die Willenskraft jedes einzelnen Mitarbeiters haben das Unternehmenswachstum erst möglich gemacht,
so Geschäftsführer Horst Keller. Er betonte zudem wie auch schon Michael Horsch, dass trotz der aktuellen wirtschaftlich
angespannten Lage kein Arbeitsplatz in der Firma zur Debatte stünde. Das dankten ihm auch am Tage darauf alle
Mitarbeiter mit großem Applaus beim Familienfest. Mit diesem hat Horsch die offizielle 25-jahr Feier beendet.
Jubiläumsbuch "Moment mal"
Anlässlich des Jubiläums hat Horsch ein Buch veröffentlich mit dem Titel "Moment mal". Es ist keine Firmenchronik im üblichen Sinne mit einer Aufzählung von Daten, sondern ein außergewöhnliches Buch, in dem Geschichten erzählt und eindrucksvolle Bilder gezeigt werden. Geschichten von Familienmitgliedern, Horsch Mitarbeitern, Kunden, Uni-Professoren, Zulieferern und Branchenkennern. Menschen, die mit Horsch eine Wegstrecke zurückgelegt haben oder nach wie vor die Firma begleiten. Beim Durchblättern dieses "Fotoalbums"“ merkt man schnell, wie vielfältig diese Wegbegleiter sind und was alle miteinander verbindet. Stöbern Sie durch 25 Jahre spannender Geschichte und Geschichten.
Das Horsch Jubiläumsbuch "Moment mal" hat 134 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, ist komplett viersprachig
(Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch) und zum Preis von 29,90 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich.
Es ist erschienen im Neufeld Verlag Schwarzenfeld mit Bestell-Nummer 588 779 und ISBN 978-3-937896-79-3.
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