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HORSCH Zeittafel 1981 – 2009
Bereits 1981 begann Michael Horsch in der Betriebswerkstätte von Gut Sitzenhof mit dem Umbau und der Weiterentwicklung von landwirtschaftlicher Maschinen. Schon bald entstand der Prototyp des Horsch Sä-Exaktor, der lange Zeit der Hauptumsatzträger sein sollte.
1984 gründeten Michael Horsch, sein Vater Dankwart und Walter Horsch als Hauptgesellschafter in Verbindung mit Hans-Ulrich Horsch die HORSCH Maschinen GmbH, im selben Jahr kam Eckhard Eyer hinzu. Walter und Michael Horsch wurden Geschäftsführer. Weitere Produkte wurden entwickelt: Der Terra-Trac wurde ein wichtiger Umsatzträger. Mit diesem Dreiradtraktor, zunächst als selbstfahrende Sämaschine gedacht, wuchs auch der Bekanntheitsgrad der Firma Horsch. Die deutsche Wiedervereinigung veränderte die Situation dann auf einen Schlag: Nun gab es eine Vielzahl großer Ackerbaubetriebe, die neuer Technik brauchten. Also wurden weitere Produkte entwickelt, besonders auch für größere Betriebe ab 1.000 Hektar. 1998 wurde das Horsch FITZentrum gebaut, um Erfahrungen und Know-How gezielt weiterzugeben. Ab dem Jahr 2000 beschleunigte sich das Wachstum der Firma und auch die Renditen stiegen deutlich. Es wurde eine eine Montagehalle in Gut Sitzenhof (2002), ein weiteres Bürogebäude (2005) sowie ein Werk in Ronneburg (2007) errichtet. Mit einem Umsatzwachstum von 46 Prozent 2007 und 74 Prozent 2008 ist Horsch zu einem der größten Sämaschinen- und Bodenbearbeitungshersteller Europas aufgestiegen. Gemeinsam mit den internationalen Partnern hat Horsch 2008 mit über 500 Beschäftigten in Deutschland und international über 1.000 in Partnerbetrieben mehr als 200 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.
1981
Folienmaissämaschine, Säfräse Erste Entwicklungen als Profit Center innerhalb der landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgesellschaft Horsch OHG, Landau/Isar
1982
Erste Messeteilnahme in München
Säen unter Stroh: Sä-Exaktor Erste Sämaschine mit 12 Metern Arbeitsbreite: Pneumatische Drillmaschine PD 12
Patentanmeldung Säschiene
1984
Gründung der HORSCH Maschinen GmbH auf dem Sitzenhof, Schwandorf Vertrieb in Frankreich, England und Schweden über Importeure
1985
Entwicklung einer selbstfahrenden Sämaschine: Terra-Trac als Dreirad
1986
Spatenrollegge SR 65 Lkw-Umbauten für Gülle und Mist
1988
 
Umstrukturierung der Firma - Hauptmärkte: Frankreich, England, Schweden, Deutschland, Österreich, Ungarn
1989
Erste Kreiseleggen-Sätechnik mit 6 Metern Arbeitsbreite: Drill-Exaktor
1990
Selbstfahrende Spritze: Pflege-Trac PT 150 Vertrieb in den neuen Bundesländern beginnt Der erste Computer wird angeschafft Erste große Investition: Lackiererei
1991
Umladewagen UW 120
1992
 
Vertriebsausweitung: Tschechien, GUS-Staaten
1993
Joint Venture mit Kirovets, St. Petersburg: Knicklenker K 735 Einstieg in die Zinken-Sätechnik: Airseeder CO
Einstieg in die Doppelscheibenschar-Sätechnik: DS 6
1994
Michael Horsch erhält den Justus-von-Liebig-Preis Vertriebsausweitung auf die Slowakei
1995
Selbstfahrendes Güllefahrzeug: All-Trac AT 200 Neuer Markt: Polen
1996
Walter Horsch erhält die Max-Eyth-Denkmünze in Silber Gründung der HORSCH GmbH & Co KG - Trac Vertrieb Airseeder CO mit 3 Metern Arbeitsbreite
Flachgrubber FG Striegel ST Doppelscheibenschar-Drillmaschine DS/D mit 3 Metern Arbeitsbreite
1997
Gründung der HORSCH Holding GmbH
1998
Gründung der HORSCH France SARL in La Lucine, Châteauvillain Zweite große Investition: HORSCH FITZentrum (Forschung, Innovation, Technologie) HORSCH investiert in Marketingaktivitäten (Demogarten, Schulungen ...)
1999
Entwicklung eigener Pneumatik: Drill-Manager Erste Kontakte zwischen HORSCH und Agro Soyuz, Ukraine Partnerschaft mit Simba (Vertriebspartner in Großbritannien)
2000
Gründung HORSCH Anderson, USA
2001
Einstieg in Dreipunktgeräte für die Bodenbearbeitung: Terrano FX Entwicklung des TerraGrip-Zinkens Das FITZentrum entwickelt sich als Infozentrum für Landwirte. Beginn von Seminarangeboten
2002
Einstieg in die tiefe Bodenbearbeitung bis zum Pflugersatz: Tiger AS Dritte große Investition: Montagehalle Sitzenhof
2003
Eröffnung Produktionsstätte HORSCH Agro Soyuz Einstellung der Trac-Produktion
Weltrekord im Combiseeding in der Ukraine mit Partner Agro Soyuz
2003
Produktüberarbeitung in der Doppelscheibenschar-Sätechnik: Durchbruch der Pronto
2004
Einstieg in die Einzelkorn-Sätechnik für Mais: Maistro
2005
Fertigstellung neues Bürogebäude in Sitzenhof Silbermedaille für Sprinter-Technik auf der Royal Show in England
Produktüberarbeitung Airseeder: Sprinter ST
2006
Pronto DC mit PPF: Säen und Düngen in einem Arbeitsgang
Gründung der HORSCH-Stiftung
2007
Vierte große Investition: HORSCH Ronneburg und HORSCH Industrietechnik
Einstieg in die Kurzscheibenegge: Joker CT
2008
HORSCH wird mit dem wichtigsten bayerischen Wirtschaftspreis "Bayerns Best 50" ausgezeichnet
Erweiterung Montagehalle Sitzenhof
Grundsteinlegung ROPA & HORSCH Rus
2009
Einstieg in SAP 25 Jahre HORSCH |