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News
HORSCH Stiftung: Kleinbauernkongreß in Jalapa, Nicaragua (08/2010)
In Zusammenarbeit mit der MikroFinanzOrganisation PRESTANIC unterstützt die HORSCH Stiftung Kleinbauern im Norden Nicaraguas, ihren Maisanbau und damit ihre Einkommenssituation zu verbessern. Einerseits werden Kredite für Saatgut und Dünger gewährt und andererseits über Beratung die Anbaumethoden verbessert. Im regenreichen Norden Nicaraguas ist die Direktsaat das standortgerechteste Verfahren zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz und Ausschöpfung des Produktionspotentials. Dabei kann an die traditionellen Techniken des Pflanzstockes angeknüpft und durch einfache Verbesserungen die Produktivität gesteigert werden. Der jährliche Kleinbauernkongreß in Jalapa ist jetzt schon zum dritten Mal der Höhepunkt der Projektarbeit.
Walter Horsch feierte seinen 80. Geburtstag (06/2010)
Walter Horsch feierte am 28. Juni 2010 seinen 80. Geburtstag. Als einer der Gründungsgesellschafter und langjähriger Geschäftsführer der Horsch Maschinen GmbH hat er die Firma mitgeprägt und war maßgeblich an ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung zu einem der führenden Landmaschinenhersteller beteiligt.Walter Horschs ursprünglicher Beruf war Landwirt. Er hatte 1953 einen Hof in Burgstall bei Straubing gepachtet, 1958 kamen Gut Attenberg bei Pfarrkirchen und 1968 das Brennereigut Bayerbach bei Landshut dazu. Der Wechsel in den kaufmännischen Bereich begann 1967 mit der Gründung der Handelsgesellschaft Horsch OHG Landau/Isar, in der er zusammen mit seinem Cousin, Helmut Horsch, die Geschäftsführung übernahm. Nachdem Walter Horsch auch noch als Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Frisch-Ei GmbH für die Hühnerfarmen und den Vertrieb von Eiern über die GoldEi-Vertriebsgesellschaft Frankfurt als Beirat verantwortlich war, ließ er seine Pachthöfe von Verwaltern bewirtschaften. Am 01.01.1984 gründete er gemeinsam mit Michael Horsch, Dankwart Horsch, Eckhard Eyer und Hans-Ulrich Horsch die Horsch Maschinen GmbH und wurde zusammen mit Michael Horsch zum Geschäftsführer berufen. Auch hier war sein Aufgabengebiet der kaufmännische Bereich. Die Mitarbeiter schätzten an ihm besonders seine geradlinig konsequente Art, bei der jedoch immer das persönliche Interesse am Einzelnen im Vordergrund stand. Ende 2000 übergab er seinen Posten als Geschäftsführer im Alter von 70 Jahren an Horst Keller. Walter Horsch war lange Jahre Mitglied in verschiedenen DLG-Ausschüssen und im Gesamtausschuß tätig sowie 12 Jahre Kassenprüfer der DLG. Er wurde 1996 für sein Engagement mit der Max-Eyth-Denkmünze in Silber geehrt. Er ist ein aktives und engagiertes Mitglied der Mennonitengemeinde Regensburg. Auch in der Horsch Stiftung ist er beratend tätig. Einen Ausgleich findet er im privaten Bereich im Kreise seiner Familie, innerhalb der Mennonitengemeinde, im Saunaclub und beim allmorgendlichen Fahrradfahren. Walter Horsch ist bekannt für seine akribische, geradlinige und beständige Art in der Verfolgung seiner Ziele. Immer hat er Unternehmen geleitet, in denen Familienmitglieder und Freunde beteiligt waren. Was seine Persönlichkeit dabei auf herausragende Weise auszeichnet, ist, dass er es stets verstanden hat, eine Brücke zu schlagen zwischen unternehmerischem Interesse und dem Interesse des Einzelnen. Es ist ihm gelungen, die beteiligten Personen ohne Unterschied so zu integrieren, dass jeder sich angenommen, repräsentiert und gerecht behandelt fühlte. Auch nach seinem Ausscheiden ist Walter Horsch der Horsch Maschinen GmbH verbunden geblieben. Bei den Messeauftritten der Firma Horsch im Inland und den Nachbarländern ist er nach wie vor präsent und bei seinen Besuchen auf Gut Sitzenhof gehört für ihn ein Rundgang durch die Firma immer dazu. Daher ist es für ihn auch selbstverständlich, seinen Geburtstag nicht nur mit seiner Frau Gudrun, den fünf Kindern und neun Enkeln sowie seinen zahlreichen Freunden und Bekannten zu begehen. Zusammen mit den Mitarbeitern der Horsch Maschinen GmbH feierte Walter Horsch seinen 80. Geburtstag bei einem gemeinsamen Mittagessen an den Standorten Schwandorf und Ronneburg, wobei die Ronneburger Kollegen durch eine Live-Übertragung mit Schwandorf verbunden waren. In seiner Ansprache dankte Walter Horsch vor allem seiner Frau und seiner Familie, dass sie ihm in all den sehr arbeitsreichen Jahren stets den Rücken frei gehalten haben. Trotz der stark gestiegenen Mitarbeiterzahlen ist auch die Firma Horsch immer noch eine große Familie, zu der er sich nach wie vor zugehörig fühlt. Michael Horsch bedankte sich in seiner Rede für die vorbehaltlose Unterstützung, die er bei der Firmengründung und in den Jahren danach vom „Nicht-Techniker“ Walter Horsch erhalten hat. Als einen der Grundzüge von Walter Horschs Persönlichkeit lobte er besonders die gelebte Ehrlichkeit und die damit einhergehende Glaubwürdigkeit. Mit diesen Prinzipien hat Walter Horsch die Firma geprägt, und dieser Geist lebt immer noch im Unternehmen. Horst Keller, Walter Horschs Nachfolger in der Geschäftsführung, hob hervor, dass das Überstehen von Krisenzeiten sicher als Verdienst von Walter Horsch zu werten ist. Er brachte seine Bewunderung und seinen Dank dafür zum Ausdruck, dass es Walter Horsch bei seinem Ausscheiden gelungen ist, einen klaren Schnitt zu machen und alle Aufgaben vorbehaltlos zu übergeben und dabei doch der Firma verbunden zu bleiben. Zwei der langjährigsten Mitarbeiter der Horsch Maschinen GmbH, Herta Pitz und Anton Grauvogl, bestätigten die Vorbildfunktion von Walter Horsch als Chef und als Mensch, der mit natürlicher Autorität, aber immer voll Güte und Wärme agiert hat. Zum Abschluß übermittelte Cornelia Horsch die Glückwünsche der verschiedenen Horsch Betriebsstätten. Seinem Geburtstagswunsch folgend überreichte die Vertretung der Belegschaft Walter Horsch einen Scheck über 800 EUR als Spende für das Mennonitische Hilfswerk e.v. „Helft Hungernden“.
dlz-agrarmagazin und HORSCH bauen Ihre Wunschmaschine (04/2010)
Das Agrarmagazin für den jungen Landwirt "dlz-next" hat zusammen mit HORSCH eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen: Wir bauen Ihre Wunschmaschine.Die einzelnen Teilnahmebedingungen, alle weiteren Informationen und vor allem das Anmeldeformular finden sich direkt auf den Internetseiten der dlz unter: www.dlz-agrarmagazin.de/wunschmaschine. Der Einsendeschluss ist der 15. Mai 2010. HORSCH wünscht allen Teilnehmern viel Glück und freut sich über zahlreiche Einsendungen!
Horsch mit höchstem Umsatzniveau in Deutschland – Stammmärkte, intensiver Austausch mit Kunden sowie moderne und innovative Produktentwicklung tragen auch in Krisenzeiten – Positiver Ausblick auf 2010 (03/2010)
Der Umsatz der Horsch Maschinen GmbH beläuft sich in 2009 auf 135,5 Millionen Euro. Dies ist im Vergleich zum Ausnahmejahr 2008 zwar ein Rückgang, entspricht jedoch einem Umsatzplus von über 30 % gegenüber 2007. Vor allem wegen sehr starker Stammmärkte und dem sehr frühen und schnellen Reagieren auf die Absatzrückgänge im Krisenjahr 2009 hielt sich der Einbruch bei Umsatz und Ertrag bei Horsch in Grenzen. „Ohne unsere sehr motivierten und flexiblen Mitarbeiter wäre uns dies nicht so gut geglückt“ so die Geschäftsleitung.
Der Umsatz in Deutschland hat sich gegen alle Erwartungen sehr positiv entwickelt und belief sich auf einem Rekordniveau seit 25 Jahren von über 40 Mio. Euro Maschinenumsatz, also 37 % des Maschinenumsatzes der Firma. Zu den stärksten Märkten neben Deutschland gehörten vor allem Frankreich, Polen, England, Rumänien, Bulgarien und auch Dänemark. Dies sind alles Märkte, in denen Horsch schon langjährig tätig ist und ein hervorragendes Vertriebs und Servicenetz hat. Die Sparten Sätechnik und Bodenbearbeitung sind in etwa gleichem Maße am Umsatz beteiligt. Zu den meistverkauften Maschinen gehören weiterhin die Universaldrillmaschine Pronto DC, der Universalgrubber Terrano FX und die gesamte Tiger Baureihe. Die Verkäufe der Joker haben seit ihrer Einführung vor 3 Jahren massiv angezogen und die Kurzscheibenegge gehört inzwischen zu den Kernprodukten von Horsch.„Was den Ausblick und die Planungen für 2010 anging, war die Agritechnica für uns das ideale Stimmungsbarometer. Nicht nur wegen der Finanzkrise sondern auch wegen der aktuellen Lage am Agrarrohstoffmarkt hatte Horsch seine Produktion schon Ende 2008 zurückgefahren. Im Gespräch mit vielen Kunden und Vertriebspartnern konnten wir aber sehen, dass 2010 ein ausschlaggebendes sowie auch am Markt umkämpftes Jahr werden wird. Nun zählen nicht nur Maschinenpreise, sondern auch eine entsprechend intensive Beratung jeden einzelnen Kunden sowie die Professionalität und Innovation der Hersteller! Dies, sowie höchste Qualität und ein perfekter Service sind schon immer Kernkompetenzen von Horsch, die wir auch in Zukunft weiter ausbauen und intensivieren werden und somit positiv in die Zukunft blicken,“ so Michael Horsch in seiner Funktion als Geschäftsführer und strategischer Firmenlenker. In diesem Jahr plant Horsch daher nochmal mit einem leichten Umsatzrückgang. Die Auftragsbücher sind jedoch bereits sehr gut gefüllt und knapp 60 % der geplanten Fertigung für 2010 ist endverkauft. Trotz der aktuellen schwierigeren Lage sieht Horsch die Zukunft als sehr positiv und investiert weiterhin in Personal, Märkte und Entwicklung. 2009 wurde das Personal um 10 % auf nun 382 Mitarbeiter aufgestockt. Gerade in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Marketing und Kundendienst ist Personal eingestellt worden, um die Professionalität weiter zu steigern und in die Zukunft zu investieren. Auch die Investitionen im In- und Ausland werden fortgesetzt: So wurde bereits 2009 begonnen, das Vertriebs- und Servicezentrum im russischen Tchaplignin zu bauen. Neben der Partnerschaft mit dem niederbayerischen Rübenspezialisten Ropa hat Horsch dort nun auch eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet. 2010 wird dort eine eigene Sandstrahl- und Lackieranlage errichtet und eine Endproduktion für Maschinen mit bis zu zwölf Meter Arbeitsbreite für den russischen Markt aufgebaut. In der Ukraine wurde im letzten Jahr ebenfalls eine eigene Horsch Vertriebsgesellschaft gegründet. Auch in Deutschland sind nach der Einführung eines neuen EDV-Systems bereits die nächsten größeren strategischen Investitionen in Planung, deren Umsetzung in den nächsten zwei bis fünf Jahren erfolgen wird. Nach den sechs Produktneuheiten, die zur Agritechnica vorgestellt wurden (die derzeit bei der höchst erfolgreichen Händlertour „Produktoffensive“ ebenfalls zu sehen sind), kann man auch in einem Nicht-Messejahr mit einigen Überraschungen und neuen Innovationen von Horsch rechnen. Einen Ausblick auf die Technik von morgen wurde auf verschiedenen Messen und bei Horsch Seminaren gegeben. Zu den weiteren Horsch Zielen für 2010 gehören die Stärkung der bestehenden Märkte mit einem starken Vertriebs- und Servicenetz, außerdem ein weiterer Ausbau der Horsch Kernkompetenzen wie intensive Beratung und Schulung zum Beispiel auf den Horsch Seminaren, im Horsch FITZentrum oder bei den Praxistagen, die auch in diesem Jahr wieder in dem Monaten Mai und Juni am Stammwerk in Schwandorf stattfinden werden. Extrem wichtig sind außerdem die professionellen Schulungen der Vertriebspartner im Vertrieb sowie im Servicebereich, damit der Kunde professionelle Ansprechpartner vor Ort hat.
Über 600 Gäste bei den HORSCH Ackerbauseminaren 2010 (03/2010)
Die gerade beendeten Horsch Ackerbauseminare waren wie in den Vorjahren erneut ein Riesenerfolg. Insgesamt über 600 interessierte Teilnehmer informierten sich über verschiedene aktuelle Themen. „Neue gesetzliche Rahmenbedingungen der EU – bedeutet dies das Aus für unsere Reihenkulturen?“ war eines der mit Spannung diskutierten Themen. Die einzelnen Bundesländer setzen mit individuellen Anpassungen nun die EU Vorgaben bei den Bodenerosionskatastern um. Für einige Landwirte, vor allem für diejenigen, die Flächen in wasser- bzw. winderosionsgefährdeten Gebieten bewirtschaften, bedeutet das eine Änderung ihres Bewirtschaftungssystems und teilweise das Aus für den Pflug. Unter welchen Bedingungen genau wurde auf den Horsch Seminaren besprochen. Mit dem Thema „Löst die klassische Mulchsaat die Probleme der Erosion“ wurden vor allen von verschiedenen Praktikern Lösungsansätze präsentiert, wie in Zukunft gemäß der neuen Gesetzgebung Ackerbau betrieben und optimale Erträge erzielt werden können.Ein zweiter Themenblock bei den Seminaren 2010 befasste sich mit dem Thema „Streifenbearbeitung – ein neuer Weg in der Landwirtschaft“. Sowohl Michael Horsch als auch Praktiker Deert Rieve (Landwirt aus Muuks/Stralsund) berichteten von ihren positiven Erfahrungen und Ertragssteigerungen, die mit einer Technik erzielt wurden, die aktuell noch nicht erhältlich ist, an der Horsch aber bereits seit rund acht Jahren forscht, um diese zur Marktreife zu bringen. Der Börsenanalyst Johann Schmalhofer schließlich sagte den Ackerbauern mittelfristig steigende Rohstoffpreise voraus. „Der Landwirt wird künftig wieder deutlich mehr für seine Ernte erhalten, denn der Agrarmarkt sei aktuell einer der unterbewertetsten Märkte überhaupt,“ so Schmalhofer. Genau dort lässt sich für Spekulanten aber viel Geld verdienen. Wann genau der Preisanstieg kommt, ist nicht exakt vorherzusehen. Wenn der Anstieg kommt, dann kommt er aber schnell. Weitere und komplette Zusammenfassungen der einzelnen Themen finden Sie auf der Horsch Internetseite im Bereich: FITZentrum - Seminare 2010 - Rückblick.
www.horsch-onlineshop.de - Der Horsch Online-Shop startet (11/09)
Nachdem der Horsch Fanartikel Shop auf Horsch Veranstaltungen und Messen immer beliebter wird, gibt es ihn nun auch im Internet und somit jederzeit verfügbar unter www.horsch-onlineshop.de.Bereits zur Agritechnica erfolgte der Start des Shops. Auf der Messe selbst mussten trotz voller Lager vor allem Artikel wie die detaillierten Maschinenmodelle im Maßstab 1:32 und die Horsch Freizeitmode zur Messe nachgeordert werden. Dies zeigt die große Identifikation der Kunden und Besucher mit der Marke Horsch. Nun wartet der Horsch Shop auch online auf markenbegeisterte Kunden unter www.horsch-onlineshop.de. Wir wünschen viel Spass beim Stöbern durch die verschiedenen Artikel. Vielleicht findetet sich darunter ja auch ein passendes Geschenk, das sich unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum wiederfindet. www.horsch-onlineshop.de
Horsch beeindruckt auf der Agritechnica mit vielen Innovationen -
Spannender Ausblick auf das kommende Jahr (11/2009)
Zum 25-jährigen Firmenjubiläum hat sich die Horsch Maschinen GmbH mit dem größten Messestand der Firmengeschichte auf der Agritechnica präsentiert, die in diesem jahr nach der IAA die zweitgrößte Deutsche Messe war. Auf knapp 2000 Quadratmetern waren insgesamt 16 Maschinen aus dem Bereich Sätechnik, Bodenbearbeitung und Transportlogistik zu sehen.
Rund 350.000 Besucher (davon 77.000 internationale Gäste) haben nach Informationen der DLG die Ausstellung besucht. Viele davon haben sich auch für die Horsch Innovationen in Halle 11 interessiert und wurden von zeitweise 80 Mitarbeitern beraten. Auf dem größten Stand der Halle konnte der Landwirt sechs Neuheiten erleben. Dazu gehörten die Dreipunktsämaschine Express 3 TD, die aktualisierte Terrano FX Grubberreihe, die Kreiseleggen-Universaldrille Pronto 6 KR, die Großflächen-Universaldrille Pronto 12 DC mit dem 17.000 Liter Säwagen, die Zinkensämaschine Sprinter 8 SW und natürlich der neue Horsch Umladewagen Titan 34 UW. Der 34 m³ fassende Umladewagen war allein schon wegen seiner Ausmaße eines der Highlights dem Messestand. Doch auch bei der Maschinenleistung steht er für Schlagkraft bei der Ernte in einer neuen Dimension. Dank des Tankvolumens von 34 m³ gehören Wartezeiten am Feldrand und umständliches Rangieren künftig der Vergangenheit an. Das Tankvolumen des UW entspricht einer LKW Ladung. Diese werden somit auf einen Schlag befüllt. Die neu konstruierte hydraulisch klappbare Förderschnecke (ø 600 mm) verfügt über eine Leistung von 18 Tonnen pro Minute. Somit werden die 34 m³ in nur 90 Sekunden umgeladen.In den Universalgrubber Terrano FX ist Know-How aus der Tiger Baureihe eingeflossen. So wurde vor allem der Rahmen noch stärker gemacht und die TerraGrip Zinken der zweiten Generation verbaut. Damit trägt Horsch den weiter gestiegenen Schlepperleistungen Rechnung. Außerdem ist der Grubber mit vielen Ausstattungsmöglichkeiten wie inzwischen sechs verschiedenen Packern optimal auf jeden Betrieb anzupassen. Als führender Hersteller von Sätechnik spricht Horsch vor allem mit der Pronto 6 KR und der Express 3 TD neue Kundenkreise an, für die man bisher nicht die passende Technik im Produktangebot hatte. Die Pronto 6 KR ist eine leichtzügige 6 Meter Kreiseleggen-Säkombination und die Express 3 TD bringt die präzise und bewährte Pronto Technik an den Dreipunkt-Anbau. „Die Agritechnica gilt als weltweit wichtigste Agrarmesse für uns wie die meisten Landtechnikhersteller als Stimmungsbarometer. So war nach der letzten Messe 2007 das enorme Verkaufsjahr 2008 vorauszuahnen. Nach der Finanzkrise in 2009 sind wir aber mit leicht gedämpften Erwartungen zur Agritechnica 2009 angereist. Im Gespräch mit vielen Kunden und Vertriebspartnern konnten wir aber sehen, dass 2010 ein sehr interessantes aber auch am Markt umkämpftes Jahr werden wird. Nun zählen nicht nur Maschinenpreise, sondern auch eine entsprechend intensive Beratung eines jeden einzelnen Kunden! Dies, sowie höchste Qualität und ein perfekter Service sind schon immer Kernkompetenzen von Horsch, die wir auch in Zukunft weiter ausbauen und intensivieren werden und somit positiv in die Zukunft blicken“, so Michael Horsch in seiner Funktion als Geschäftsführer und strategischer Firmenlenker. Als kompetente Ansprechpartner und vor allem für perfekten Service wurden auch in diesem Jahr wieder sechs Horsch Vertriebspartner mit dem Shell-Service-Award der Zeitschrift Agrartechnik ausgezeichnet. Dazu gehören in diesem Jahr gleich zwei Bundessieger und ein Nationensieger. Enorm gut angenommen wurden in diesem Jahr auch die Seminare direkt am Horsch Stand. Ertragssteigerungen durch Streifenbearbeitung und der Erosionsschutz sind nur ein paar der Themen, die von Praktikern, Beratern und Universitätsdozenten erläutert wurden. Außerdem gab es erstmals auf der Agritechnica ein Zukunftsforum, in dem Horsch schon über die Technik von morgen berichten konnte. „Dies werden auch sicher Themen sein, die wir in unseren Seminaren 2010 und den Praxistagen im nächsten Jahr ansprechen werden. Kundengruppen, die zusammen mit ihrem Horsch Händler zur Firmenzentrale nach Schwandorf kommen, können wir so besonders intensiv und standortangepasst beraten. Nach den Erfolgen der Praxistage in den letzten drei Jahren erwarten wir uns für Mai und Juni ein erneut gestiegenes Interesse an dieser Veranstaltungsreihe“, so Marketingleiterin Cornelia Horsch. Eine Messgröße für den Erfolg der diesjährigen Agritechnica ist aber sicher auch der Horsch Shop. Trotz voller Lager mussten vor allem Artikel wie die detaillierten Maschinenmodelle im Maßstab 1:32 und die Horsch Freizeitmode zur Messe nachgeordert werden. Dies zeigt die große Identifikation der Kunden und Besucher mit der Marke Horsch. Pünktlich zum Start der Agritechnica wurde auch der neue Onlineshop unter www.horsch-onlineshop.de freigeschaltet und wartet somit auf markenbegeisterte Kunden. Markenbegeisterung, Produktqualität und Service spiegeln sich auch im DLG Imagebarometer Landtechnik wieder. Kurz vor der Agritechnica veröffentlicht, belegt Horsch nun zum zweiten Jahr in Folge den vierten Gesamtplatz hinter den drei großen Schlepper Produzenten Fendt, Claas und John Deere. In diesem Jahr kommt aber noch die Führung in allen Einzelkategorien als Hersteller von Bodenbearbeitungsgeräten und Sätechnik im Bereich Landtechnik hinzu.
Agritechnica News 2009 (8.11.2009) - Sechs Horsch Händler mit Service Award ausgezeichnet
Die Fachzeitschrift Agrartechnik hat auch für 2010 wieder zusammen mit Shell die besten Service Betriebe in Deutschland und einigen EU Ländern ausgezeichnet. Ganze sechs Horsch Vertriebspartner gehören diesmal wieder zu den glücklichen Gewinnern. Wir gratulieren allen Gewinnern und danken ihnen für den erstklassigen Service, den sie allen Horsch Kunden bieten.
Bundessieger 2010 und Landessieger Brandenburg/Berlin ist die Marep GmbH! Landessieger Thüringen ist die Luge Land- und Kommunaltechnik GmbH. Landessieger Schleswig-Holstein/Hamburg ist Busch Landtechnik. Landessieger Mecklenburg-Vorpommern ist Hawart Landtechnik. In Bayern wurde wegen des knappen Ergebnisses zudem ein Vize-Landessieger gekürt, dies ist die BayWa. Ein Nationensieg geht auch an einen Horsch Vertriebpartner. Der Service Sieg für Ungarn geht an Axial.
Horsch bester Anbaugerätehersteller im DLG Imagebarometer 2009 (11/2009)
Kurz vor dem Start der Agritechnica 2009 krönt der beste Imagewert aller Zeiten den Horsch Erfolg zum 25-jährigen Firmenjubiläum! Im Image aller Landtechnikherstller konnte Horsch seinen Abstand auf die drei großen Schlepperhersteller Fendt, Claas und John Deere auf nur noch 9 Punkte veringern und den Abstand auf die Plätze 5 bis 10 erneut weiter ausbauen. Insgesamt konnte Horsch seinen Imagegesamtwert um 5 Punkte von 80,9 in 2008 auf nun 85,9 in 2009 steigern. Dies spiegelt das hohe Vertrauen aller Kunden und Geschäftspartner in die Horsch Produkte wieder und zeigt einmal mehr, dass Horsch für Landwirtschaft aus Leidenschaft steht.
Großer Preis des Mittelstandes – Herausragende Auszeichnung für Horsch als Finalist des Jahres 2009
Am 12. September 2009 fand in Würzburg bei einem Galaabend die Auszeichnung der erfolgreichsten Unternehmen im 15. bundesweiten Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Thüringen statt. Die 12 als „Preisträger“ und 23 als „Finalisten“ ausgezeichneten Unternehmen hatten sich gegen die harte Konkurrenz von insgesamt 1388 Mitfavoriten aus ihren Bundesländern erfolgreich durchgesetzt.Bewertet wurden die Unternehmen nach folgenden Kriterien: - Gesamtentwicklung des Unternehmens - Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen - Modernisierung und Innovation - Engagement in der Region - Service und Kundennähe, Marketing Für die Firma Horsch als Trendsetter im Bereich Getreideanbau sah die Jury all diese Kriterien voll erfüllt. Horst Keller, Geschäftsführer, und Cornelia Horsch, Prokuristin und Marketingleiterin, nahmen die Auszeichnung am Galaabend entgegen. Seit der Gründung 1984 ist das Unternehmen zu einem der international führenden Hersteller für modernste Bodenbearbeitung und Sätechnik gewachsen. Der Firmenslogan „Landwirtschaft aus Leidenschaft“ wird vom Monteur über das Serviceteam bis in die Geschäftsführung hinein gelebt. Im Jahr 2008 konnte mit 370 festen Mitarbeitern und 220 Zeitarbeitern der Umsatz um 74 % auf 181,4 Mio. Euro gesteigert werden. Gleichzeitig ist es gelungen, absolute Liefertreue sicherzustellen und die Qualitätsansprüche auf hohem Niveau zu halten. Horsch zeichnet sich auch durch hohes soziales Engagement vor Ort an den beiden Firmenstandorten Schwandorf und Ronneburg aus. Darüber hinaus unterstützt die von Horsch gegründete Stiftung soziale Projekte in der ganzen Welt. Vorrangig in Form von Micro-Krediten wird das Geld an verschiedenste bedürftige Personen verteilt, die sich mit dieser Unterstützung eine eigene Existenz aufbauen können. Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums unterstützt die Horsch-Stiftung über das MEDA-Projekt SUPPER 5000 kleine Landwirte in der Ukraine. „(…) Der Mittelstand Bayerns steht als wichtigster Arbeits- und Ausbildungsplatzgarant für Standorttreue, unternehmerische Tugenden wie Eigeninitiative, Kreativität und Fleiß, vorbildliches gesellschaftliches Engagement sowie nachhaltiges unternehmerisches Denken und Handeln.“ so Barbara Stamm, Landtagspräsidentin und Schirmherrin für den Freistaat Bayern. Die hohe Auszeichnung als Finalist im wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb krönt das Jubiläumsjahr der Firma Horsch, die im Mai 2009 ihr 25jähriges Bestehen feierte. Im Juni wurde Horsch bereits zum zweiten Mal in Folge mit dem wichtigsten bayerischen Wirtschaftspreis Bayerns Best 50 geehrt. Diese Auszeichnungen sind eine Bestätigung für den im Unternehmen eingeschlagenen erfolgreichen Weg und sind gleichzeitig Anreiz, diesen zielstrebig weiterzuverfolgen. Dazu wird Horsch im November auch auf weltweit wichtigsten Landtechnikmesse Agritechnica wieder zahlreiche Neuheiten präsentieren.
5 Neue für Horsch – Start ins neue Ausbildungsjahr
Gleich um ein Drittel erhöht die Horsch Maschinen GmbH zum Start in Ausbildungsjahr 2009/2010 die Zahl seiner Azubis.Seit 1. September gehören drei weitere Fertigungsmechaniker und zwei Industriekaufleute zum Horsch Team am Firmenstammsitz in Schwandorf. Insgesamt werden bei Horsch nun acht Fertigungsmechaniker, ein technischer Zeichner und fünf Industriekaufleute ausgebildet. Die Vorbereitung sowohl in der Praxis als auch der Theorie erfolgt mit einem wöchentlichen Werksunterricht. Dafür gibt es seit zwei Jahren mit Christian Graf einen extra Ausbildungsbeauftragten im Unternehmen, um jeden Azubi optimal zu betreuen und in seinem Lehrberuf zu unterstützen. Dies zeigte sich zuletzt auch immer wieder in den Leistungen. Erst im Juli hatte Michael Dobler seine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker mit sehr guten Leistungen abgeschlossen. Der 19-jährige erreichte insgesamt die Note 1,4 mit 94%. Vor allem im Vergleich mit dem Kammerdurchschnitt ist diese Leistung beachtlich! In der schriftlichen Prüfung erreichte Dobler eine Leistung von 91% bei einem Kammerschnitt von 68% und in der praktischen Prüfung 97% bei 80% Kammerdurchschnitt. Damit war er der bisher beste Horsch Azubi der Firmengeschichte im Bereich Produktion, der nun auf eigenen Wunsch in der Firmenschweißerei eingesetzt wird. [Das Bild zeigt die neuen HORSCH-Auszubildenden zum Start in ihren ersten Tag in der Firma. Abgebildete Personen von links nach rechts: Cornelia Horsch (Geschäftsleitung, Marketingleitung), die fünf neuen Horsch Azubis, Christian Graf (Ausbildungsbeauftragter) und Anton Grauvogl (Meister).]
Horsch Praxistage 2009 – erneut ein voller Erfolg (07/2009)
Mit dem 25-jährigen Firmenjubiläum feiert in diesem Jahr auch das Horsch FITZentrum seinen 12. Geburtstag, das seit drei Jahren auch Schauplatz für die Horsch Praxistage ist. Die Buchstaben FIT stehen für Forschung, Information und Technologie. Der perfekte Austragungsort also für die Praxistage, die sich in ihrem dritten Jahr nun definitiv als feste Einrichtung im Juni für intensiv an Horsch interessierte Landwirte etabliert haben.Auch in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten beweisen die Praxistage am Firmensitz auf Gut Sitzenhof, dass qualitativ hochwertige Informationsveranstaltungen von Herstellern weiter im Trend liegen. Dies beweisen nicht zuletzt auch Studien wie das DLG Imagebarometer und die Agrarmedienanalyse. Über 1200 Gäste kamen in diesem Jahr, um sich über aktuelle Produkte, Anbautechniken und Trends zu informieren. Davon waren 450 Besucher aus dem deutschsprachigen Raum und 750 Personen aus der gesamten Eu sowie den GUS Staaten. Mit den Praxistagen beweist Horsch erneut Pionierarbeit in der Landtechnik. Als erster Hersteller hat man mit der Veranstaltung für Landwirte einen Raum geschaffen, um sich untereinander direkt vor Ort beim Landtechnikhersteller auszutauschen und über aktuelle Themen abseits der Technik informiert zu werden. Eines der Infothemen in diesem Jahr war der Klimawandel und die Folgen für den Boden und den Wasserhaushalt. Aktuell wird auch über eine Ausdehnung der Praxistage auf die internationalen Horsch FITZentren nachgedacht. Ein eigenes Zentrum betreibt Horsch neben dem am Sitzenhof auch in Frankreich, ein weiteres zusammen mit dem Partner Anderson in South Dakota (USA) und eines zusammen mit Agro Soyuz in der Ukraine. Die Landwirte aus diesen Ländern sind bisher auch immer an den Sitzenhof nach Schwandorf gekommen. 1998 hatte Horsch als erster Hersteller dieses Informations- und Technologiezentrum gegründet, das direkt an die firmeneigenen Versuchs- und Demonstrationsflächen angrenzt, und die Idee schnell auf die anderen Länder übertragen. (Das Foto zeigt eine von Landwirten umringte Pronto 3 DC)
Horsch erneut mit Wirtschaftspreis Bayerns Best 50 ausgezeichnet (06/2009)
Bayerns Wirtschaftsminister, Martin Zeil, hat die Horsch Maschinen GmbH auch 2009 mit dem wichtigsten bayerischen Wirtschaftspreis „Bayern Best 50“ ausgezeichnet. Er wird jährlich an die 50 mittelständischen Top Unternehmen verliehen. Bereits zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr auch Horsch ausgezeichnet. Das Wirtschaftsministerium würdigte vor allem die außerordentliche Wachstumsstärke, da Horsch wie kaum ein anderes Unternehmen den Umsatz und die Mitarbeiterzahlen überdurchschnittlich gesteigert hat. Firmengründer Michael Horsch: „Es freut uns natürlich sehr, unter den Preisträgern zu sein, vor allem deswegen, weil wir damit auch branchenübergreifend und nicht nur im landwirtschaftlichen Bereich die Anerkennung bekommen, zu den absolut Besten zu gehören. Das ist eine Auszeichnung, auf die wirklich jeder einzelne Mitarbeiter stolz sein kann. Denn ohne das Engagement eines jeden Einzelnen, egal aus welcher Abteilung, wäre unser beispielloses Firmenwachstum nicht möglich gewesen. Die Auszeichnung Bayerns Best 50 ist außerdem Lohn für die Anstrengungen der letzten Jahre und ein großer Ansporn weiter Innovationsführer im Bereich Bodenbearbeitung und Sätechnik zu bleiben.“ Alle Preisträger erhielten vom Wirtschaftsministerium eine Urkunde und eine Statue des bayerischen Löwen aus Porzellan.
Ebenfalls wurde in diesem Jahr auch ein Horsch Zulieferer vom Wirtschaftsministerium mit dem Preis Bayern Best 50 ausgezeichnet. Die Quadrus Metalltechnik GmbH aus Schmidgaden wurde für ein Höchstmaß an Qualität und Effizienz bei der gesamten Auftragsabwicklung ausgezeichnet.Quadrus ist damit ein ausgezeichnetes Beispiel für die hohe Qualität der Horsch Zulieferbetriebe. Das Foto zeigt die Horsch Marketingleiterin Cornelia Horsch und Geschäftsführer Horst Keller bei der Preisverleihung zusammen mit Wirtschaftsminister Martin Zeil.
Horsch Praxistage 2009 (04/2009)
Gleich nach der 25-Jahr-Feier startet Horsch im Mai zum dritten Mal seine erfolgreichen Praxistage. Im letzten Jahr kamen dabei fast 1400 Gäste zur Horsch
Zentrale auf Gut Sitzenhof in Schwandorf. Zwischen Ende Mai und im gesamten Juni erwarten interessierte Landwirte und Händler aus ganz Europa Informationen über aktuelle Produkte, Anbautechniken und Trends. Wichtig wird auch wie in den letzten Jahren der Austausch untereinander sein. Die Termine für die Praxistage 2009 erfahren Sie direkt bei ihrem Horsch Vertriebspartner! Nur dort können Sie sich auch anmelden.
Ausnahmejahr 2008 beschert Horsch Rekordzuwachs (02/2009)
Das vergangene Jahr hat Horsch einen Rekordzuwachs beschert, der deutlich über den geplanten Erwartungen lag. Von rund 30 % war man ursprünglich ausgegangen, insgesamt plus 74 % sind es dann geworden, was einem Umsatz von 181,4 Millionen Euro entspricht im Vergleich zu 103,5 Millionen in 2007.Für die Geschäftsführer Michael Horsch, Philipp Horsch und Horst Keller ist klar, dass dieser Anstieg nur möglich war, weil man wie in den Jahren zuvor West- und Zentraleuropa eine ähnlich große Bedeutung zukommen ließ. „73 % unseres Umsatzes haben wir im Ausland gemacht, 27 % im deutschen Markt. Der Exportanteil ist damit weiter leicht angestiegen. Die Länder mit den größten Umsätzen nach Deutschland waren Frankreich, Tschechien, England, Skandinavien und Polen. Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit langjährigen, gut geschulten und exklusiven Vertriebspartnern. Nach Produkten aufgeteilt kommen 54 % des Umsatzes aus der Sätechnik und 31 % aus der Bodenbearbeitung“, so Firmengründer Michael Horsch. Die größten Umsatzzuwächse (in Euro) gab es 2008 in Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine sowie in Tschechien und Ungarn. Die Zuwächse in Russland und der Ukraine rühren vor allem daher, dass Horsch dort neben dem langjährigen Partner Agro Soyuz auch über einige exklusive Händler vertreten ist, die in Deutschland gebaute Maschinen vertreiben. Die Firmen Horsch Anderson in South Dakota/USA und Horsch Agro Soyuz in der Ukraine bauen und vertreiben Bodenbearbeitungsgeräte und Direktsaatmaschinen bis 18 Meter Arbeitsbreite speziell für die Anforderungen der Betriebe in diesen Regionen. Dieser Umsatz ist in den 181,4 Mio. Euro nicht mit eingerechnet. Planungen für 2009 Auch wenn die Finanz- und Wirtschaftskrise die Agrarbranche nicht mit voller Wucht trifft, plant Horsch für 2009 vorsichtig. Aktuell sieht man die Auswirkungen vor allem in Osteuropa. In Westeuropa zeigt sich eher eine gewisse „Zurückhaltung“ auf Grund wider erwarten gefallener Getreidepreise. Die Getreidelager der Landwirte sind voll und es wird auf bessere Preise gewartet. Bereits im September hat Horsch nach Beobachtungen in den Märkten daher schon begonnen, die Planungen deutlich nach unten zu korrigieren. Die Ziele liegen also unter dem Ausnahmejahr 2008, aber immer noch im Verlauf der langfristig erwarteten Firmenentwicklung für die nächsten Jahre, an der man sich bei Horsch auch weiterhin orientiert. Sicher ist, dass aufgrund der Krise kein festangestellter Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz bangen muss. Die Lieferanten wurden ebenfalls frühzeitig in diese vorsichtigen Planungen miteinbezogen. „Wir sehen 2009 auch als ein Jahr der Restrukturierung. Die extremen Umsatzzuwächse forderten jeden einzelnen Mitarbeiter aufs Extremste. Neue Kollegen werden wir in diesem Jahr verstärkt schulen, um den weiter gestiegenen Anforderungen zum Beispiel bei Kunden gerecht zu werden. Die Einführung von SAP als neuem EDV System verschlingt ebenfalls Manpower, die wir in einem weiteren Jahr der Extreme nicht bereit stellen könnten,“ so Marketingleiterin Cornelia Horsch. Horsch denkt mit dieser stabilen Planung vor allem an seine Mitarbeiter und die Kunden. Sollte der Markt doch schneller wieder an Fahrt gewinnen, als es die „Experten“ vorhersagen, kann man dieses Tempo jederzeit mitgehen. Das wurde im vergangenen Jahr bewiesen, als aus einem Plan von rund 30 % dann plus 74 % wurden. Dazu konzentriert sich Horsch weiter auf seine Kernprodukte – die Bodenbearbeitung Terrano/Tiger und die Sätechnik Pronto/Sprinter sowie die Kernmärkte, die weiter ausgebaut und mit perfektem Service gestärkt werden. Jubiläumsjahr 2009 wird Jahr der Innovationen und Neuheiten Im Mai wird gefeiert. Zum 25-jährigen Firmenjubiläum laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Mitte Mai wird Horsch auch die ersten Neuheiten für 2009/2010 vorstellen. Diese werden die bestehende Produktpalette sinnvoll ergänzen und erweitern und in einem weiteren Neuheitenfeuerwerk auf der Agritechnica im November ihren Höhepunkt finden.
Neue Verordnung zu Maissaatgut kein Problem für Horsch (02/2009)
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat jetzt die "Verordnung über das Inverkehrbringen und die Aussaat von mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandeltem Maissaatgut" unterzeichnet. Die Verordnung wird am 12.2.2009 im Bundesanzeiger verkündet und damit am 13.2.2009 in Kraft treten. Damit ist auch die rechtliche Grundlage verbunden, dass Geräte (Pneumatische - Unterdruck) ohne eine Vorrichtung zur Ableitung der Abluft auf oder in den Boden bei mit Mesurol gebeiztem Saatgut nicht verwendet werden können.Diese neue Verordnung hat auf die HORSCH Maistro Einzelkorntechnik keinen Einfluss bei Verwendung von erlaubtem Saatgut! Dies zeigt erneut, wie die Prinzipien "schneller, einfacher, sicherer" zum Beispiel in der Horsch Maistro CC Verwendung finden. Sie erreichen schnell eine präzise Saatgutablage, die Sämaschine ist einfacher in der Handhabung und sicher für die Umwelt. Landwirte die mit einer Pronto oder einem Sprinter Mais säen können ebenfalls aufatmen. Auch sie sind von der neuen Verordnung nicht betroffen! Die Verordnung kann auch auf der offiziellen Internetseite www.ebundesanzeiger.de recherchiert werden.
Die Gewinner des Horsch-Landlive Video Contests (11/2008)
Die Gewinner des Horsch-Landlive Videowettbewerbs stehen fest! Die Landlive User mit ihren Videos und den genauen Punktwerten sind:
Platz 1: ATAltenberge mit "Horsch & New Holland" mit 4,98 Platz 2: ggunter mit "Best of Pronto" mit 4,92 Platz 3: videopower1 "Horsch Pronto mit Fendt 933" mit 4,72 Platz 4: Farmer94 mit "Horsch Joker 4 CT und Terrano 3 FX" mit 4,67 Platz 5: thsenno mit "Ursus" mit 4,40 Der Video Wettbewerb war äußerst erfolgreich. So erhielten die Gewinnervideos jeweils über 500 Einzelbewertungen. Wir danken daher noch einmal Landlive.de als Partner der Aktion und tollen Usern die hervorragende Videos eingesandt haben und sich auch zahlreich an der Bewertung beteiligt haben. Der Gewinner erhält ein Wellnesswochenende bei Schwandorf sowie die Teilnahme an einem professionellen Horsch Video Dreh mit Helikopter Flug. Die Plätze 2 bis 5 erhalten, passend zur Jahreszeit, eine hochwertige Horsch Fleece Jacke. Bis Ende November können die Videos auch weiterhin in der Horsch Gruppe auf Landlive eingesehen werden: http://www.landlive.de/communities/194/
Shell Service-Award 2009 (11/2008)
Auch in diesem Jahr hat die Redaktion AGRARTECHNIK den Shell Service-Award für die Landmaschinen- und Fachbetriebe ausgeschrieben. Die deutschen
Bundes- und Landessieger sowie diverse Nationensieger stehen bereits fest zur Preisverleihung im Rahmen der Eurotier in Hannover. Wir freuen uns sehr, dass erneut Vertriebspartner der Firma Horsch dabei sind.Folgenden Partnern gratulieren wir recht herzlich und wünschen auch weiterhin viel Erfolg: BayWa AG, Standort Obertraubling, Bahnhofstr. 10, 93083 Obertraubling - Bundessieger, gleichzeitig auch Landessieger Bayern Günter Poggensee KG, Neuer Weg 34, 23867 Sülfeld – Landessieger Schleswig-Holstein/Hamburg Axial Landtechnik, Szegedi ut 147, 6500 Baja – Nationensieger Ungarn
Erfolgreiche Horsch Vorführtour in USA (10/2008)
Zusammen mit seinem Partner Harper Industries, Inc. war Horsch im Oktober zwei Wochen lang auf einer Vorführtour im Bundesstaat Kansas unterwegs. Vorgeführt wurde eine Horsch Pronto 6 DC PPF.
In einem Radius von ca. 30 km um Harper, dem Sitz von Harper Industries, fanden auf ausgewählten Betrieben insgesamt 12 Vorführungen statt. Bei optimalen Wetterbedingungen wurden durchschnittlich 8 bis 10 ha pro Betrieb gesät. Die Betriebe waren zwischen 150 und 4500 ha groß.
Gesät wurde in unterschiedlichste Bedingungen: auf sehr intensiv vorgearbeitetem Boden (Pflug und Egge), direkt in die Stoppel (Weizen nach Weizen), direkt nach Silomais, nach einmaligem Scheibeneggenstrich und konventioneller Mulchsaat.Die Reaktionen der Landwirte waren durchwegs sehr positiv. Sie waren u. a. begeistert von der Rückverfestigung beim Säen bzw. von der sehr intensiven Vorarbeit der zwei Scheibenreihen in der Horsch Pronto. Ebenso angetan waren sie z. B. von der Dosierung und der einfachen Abdrehprobe mit der Möglichkeit, die Saatmenge während der Fahrt zu verändern. Die ersten gesäten Flächen sind bereits während der zweiwöchigen Tour aufgelaufen und boten ein vielversprechendes Bild. Die Entwicklung der Bestände wird von Harper Industries in engem Kontakt mit Horsch weiterverfolgt. Für die Firma Horsch war die Vorführtour sehr erfolgreich. Auch Harper Industries zeigte sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Vorführungen mehr als zufrieden. Zusammen mit Harper Industries und Horsch Anderson, dem langjährigen Horsch-Partner im Bereich Direktsaat in den USA, finden im November weitere Gespräche über die Maschineneinführung und die Markterschließung im Bereich Mulchsaat auf dem Horsch Firmensitz auf Gut Sitzenhof statt.
DLG bescheinigt Horsch bestes Image aller Zeiten - Gesamtvierter aller Landtechnikhersteller (10/2008)
Das aktuelle DLG-Image-Barometer 2008 bringt deutliche Veränderungen bei den Image-Punkten, Platzierungen und neue Imageführer. Im Bereich Landtechnik profitiert Horsch am Meisten! Die DLG (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft) bestätigt Horsch mit dem jährlich erscheinenden Trendbarometer den besten Image Wert in der Firmengeschichte mit 80,9 von maximal 100 Punkten und somit erstmals Rang 4 unter allen Landtechnik Herstellern. Die DLG fasst die Ergebnisse so zusammen: "Die Landtechnik bleibt die Branche mit der höchsten Anziehungskraft bei den Landwirten. Das ist neben den Unternehmen Claas, Fendt und John Deere vor allem auch ein Verdienst der vielen exzellenten mittelständischen Spezialisten...Auffallende Veränderungen gibt es in den Bereichen Bodenbearbeitung und Sätechnik, die bei den führenden Landwirten stets höchste Aufmerksamkeit genießen...Deutliche Mehrnennungen und Imagezuwächse verzeichnete die Firma Horsch, die ihre höchsten Imagewerte aufweisen kann und erstmals Gesamtvierter wurde."
Frühkaufvorteile sichern (10/08)
Sichern sie sich jetzt ihre Frühkaufvorteile! Besuchen Sie dazu einfach Ihren HORSCH Händler und informieren Sie sich über unsere attraktiven Frühbezugskonditionen zwischen Oktober 2008 und Januar 2009. Wir bieten Ihnen auch wieder interessante Finanzierungskonditionen mit verschiedenen Laufzeiten und Tilgungsvarianten. Auch hierzu berät Sie Ihr Händler gerne.
Halbseitenabschaltung erstmals auch ab 4 Meter Arbeitsbreite (09/08)
Die Horsch Maschinen GmbH hat als erster Hersteller für Sätechnik und Bodenbearbeitung die Halbseitenabschaltung für Geräte mit nur einem Säturm zur Serienreife entwickelt.Konkret bedeutet dies, dass diese viel geforderte Zusatzausrüstung 2008 in den Modellen Pronto 4 und 6 DC sowie Pronto 6 AS weiter getestet und 2009 offiziell zur Verfügung steht. Realisiert wird die Halbseitenabschaltung durch einen von Horsch patentierten Mechanismus. Klappen im Verteilerturm werden über eine Schaltkulisse bewegt. Diese wird über einen Elektromotor unter dem Turm angesteuert. Die Kontrolle und Einstellung im Schlepper erfolgt über den Horsch DrillManager, der zur Serienausstattung jeder Sämaschine gehört. (Das Bild zeigt die 3D Darstellung eines Säturms mit aktivierter Halbseitenabschaltung)
Horsch investiert Millionen in Produktionsausbau (08/08)
Die Horsch Maschinen GmbH investiert aktuell rund 2 Millionen Euro in ihre Produktionsstätten Schwandorf und Ronneburg, um die anhaltend hohe Nachfrage nach Landmaschinen auch in 2009 decken zu können. 1,5 Millionen Euro fließen am Firmenstammsitz Schwandorf in den Bau einer neuen Maschinenstellfläche und die Erweiterung der im Jahr 2000 gebauten Produktionshalle. Während die Maschinenstellfläche bereits fertiggestellt ist, wird die Produktionshalle durch den Anbau aktuell um die Hälfte vergrößert. Dies ermöglicht es Horsch, in Schwandorf noch effektiver zu produzieren, da auch ein Teil der Vormontage in die neue Hallenerweiterung verlegt wird. Am Produktionsstandort Ronneburg investiert Horsch ebenfalls rund 500.000 Euro in die Erweiterung der Kapazitäten.
Die aktuellen Investitionen und das große Engagement der mittlerweile 550 Horsch Mitarbeiter ist die Basis für das mittelfristige Umsatzziel von etwa 170 Mio. Euro (103 Mio. in 2007). Dies soll bis Ende 2008 erreicht werden, nachdem die Produktion an beiden Standorten wegen der großen Nachfrage zum Jahresbeginn bereits aufgestockt wurde.
Für das Horsch Jubiläumsjahr 2009 (Horsch wird 25) ist ein Wachstum auf über 200 Mio. Euro geplant. Dazu konzentriert sich Horsch weiter auf seine Kernprodukte – die Bodenbearbeitung Terrano und Tiger und die Sätechnik Pronto sowie die Kernmärkte, die weiter ausgebaut werden. Wie in Deutschland setzt Horsch auch dort auf Schulungen und perfekten Service.
HORSCH führt SAP ein (07/08)
Die HORSCH Maschinen GmbH hat sich für die unternehmensweite Einführung von SAP entschieden und läutet damit eine neue IT-Ära ein. Über die All for one Solutions GmbH wird die auf den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau ausgerichtete SAP-Branchenlösung All for Machine® eingeführt. Das starke Firmenwachstum der letzten Jahre, die kontinuierliche Expansion, die wachsenden Anforderungen und die angestrebte Prozessoptimierung machten diesen Schritt notwendig. Horsch Geschäftsführer Horst Keller ist überzeugt, mit SAP auf das richtige IT-Fundament zu setzen. „Die Vernetzung unseres Unternehmens, die Anbindung aller Standorte und die Abbildung der gesamten Prozesse mittels SAP schaffen die Basis für den Ausbau der hervorragenden Marktposition von HORSCH. Mit der neuen Software werden wir unseren ausgezeichneten Service für alle, also Händler, Kunden und Zulieferer, noch weiter verbessern können.“
HORSCH erhält wichtigsten bayerischen Wirtschaftspreis (07/08)
Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller hat die Horsch Maschinen GmbH am 2.7.2008 mit dem wichtigsten bayerischen Wirtschaftspreis „Bayern Best 50“ ausgezeichnet. Er wird jährlich an die 50 mittelständischen Top Unternehmen verliehen. Erstmals wurde in diesem Jahr auch Horsch ausgezeichnet. Das Wirtschaftsministerium würdigte vor allem die außerordentliche Wachstumsstärke, da Horsch wie kaum ein anderes Unternehmen den Umsatz und die Mitarbeiterzahlen überdurchschnittlich gesteigert hat.
Firmengründer Michael Horsch: „Es freut uns natürlich sehr unter den Preisträgern zu sein, vor allem deswegen, weil wir damit auch branchenübergreifend und nicht nur im landwirtschaftlichen Bereich die Anerkennung bekommen, zu den absolut Besten zu gehören. Das ist eine Auszeichnung, auf die wirklich jeder einzelne Mitarbeiter stolz sein kann. Denn ohne das Engagement eines jeden Einzelnen, egal aus welcher Abteilung, wäre unser beispielloses Firmenwachstum nicht möglich gewesen. In der Landtechnikbranche ist Horsch in Prozenten gesehen (nicht vom Umsatz her) der Hersteller, der in den letzten 10 Jahren am stärkten weltweit gewachsen ist und dafür steht auch die Auszeichnung Bayern Best 50. Sie ist außerdem Lohn für die Anstrengungen der letzten Jahre und ein großer Ansporn weiter Innovationsführer im Bereich Bodenbearbeitung und Sätechnik zu bleiben.“ Alle Preisträger erhielten vom Wirtschaftsministerium eine Urkunde und eine Statue des bayerischen Löwen aus Porzellan.
Für das Jahr 2008 plant die Horsch Maschinen GmbH den Umsatzrekord von 2007 (mit 103,5 Millionen Euro) erneut um mindestens 50 % zu übertreffen. Im Jubiläumsjahr 2009 (Horsch feiert sein 25-jähriges Bestehen) soll die Marke von 200 Millionen Euro geknackt werden.
Das Foto zeigt die Horsch Geschäftsführer Horst Keller, Philipp Horsch und Michael Horsch mit der Urkunde des Wirtschaftsministeriums und der Gewinnerstatue.
Enorme Resonanz bei den HORSCH Praxistagen 08 (06/2008)
Über 1500 Gäste sind zwischen Mitte Mai und Mitte Juni zu Gast in der Horsch Zentrale Gut Sitzenhof in Schwandorf bei den Praxistagen. Nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr hatte man sich im Horsch Marketing entschieden erneut interessierte Landwirte und Händler aus ganz Europa zu den Praxistagen einzuladen. Sie konnten sich über aktuelle Produkte, Anbautechniken und Trends informieren und sich untereinander austauschen. „Wir waren bereits im letzten Jahr, als wir die Veranstaltung das erste mal angeboten haben, sehr zufrieden. Eine Resonanz wie in diesem Jahr mit fast doppelt so vielen Gästen freut uns natürlich um so mehr“, so Marketingleiterin Cornelia Horsch.
HORSCH Seminar 2008: Knappe Nahrungsmittel - Chancen und Gefahren für die Zukunft (05/2008)
Mitten im Zeitraum der Praxistage (Siehe eigene Meldung 06/2008) hat in diesem Jahr das Horsch Seminar stattgefunden, bei dem jährlich brisante und aktuelle Themen angesprochen werden, um über den Tellerrand der Landtechnik hinauszublicken. Diesmal ging es um „Knappe Nahrungsmittel – Chancen und Gefahren für die Zukunft“. Rund 350 Gäste fanden sich dazu am 31. Mai in der Ostbayernhalle nahe Gut Sitzenhof ein. Wie auch in den letzten Jahren standen hochkarätige Experten auf dem Podium: Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Präsident der der Bren School of Environmental Science and Management, University of California, Santa Barbara), Dr. Tilo Bode (Gründer und Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation foodwatch), Carl-Christian von Plate (DLG Vorstandsmitglied und Landwirt mit 700 ha Ackerfläche) und Michael Horsch (Firmengründer und international tätiger Geschäftsführer der HORSCH Maschinen GmbH).
"Der Landwirt ist heute mehr Spekulant, als er immer schon war. Hat man früher zwischen 10 und 11 Euro die Tonne Weizen gehandelt, ist man heute bei 15 bis 30. Diese großen Preissprünge sind entscheidend für den Betriebserfolg und damit gefährlich", sagt Michael Horsch. Der Grund für die enormen Preise: Die Zeiten von Nahrungsmittelüberschüssen und vollen Lagerhäusern sind vorbei. Von Überschussproduktion in der Landwirtschaft ist keine Rede mehr. Statt zu viel, produzieren die Landwirte weltweit nun eher zu wenig. Flächenstilllegun¬gen? Das war einmal. Der Anbau von Energiepflanzen konkurriert mit der Erzeugung von Lebensmitteln um die dafür benötigten Flächen. Zusätzlich wird in Schwellenländern mit hohem Wirtschaftswachstum wesentlich mehr Fleisch konsumiert. Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren, werden 7 kg Getreide benötigt. Plötzlich ist der "Hunger" in aller Munde. Und besser wird die Lage, was den weltweiten Getreidevorrat angeht sicher nicht, denn selbst bei einer Rekordernte, die auch dieses Jahr nicht zu erwarten ist, werden sich die Lagerbestände nicht signifikant erhöhen.
Der früher als „Umweltgewissen Deutschlands“ bezeichnete Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker hat die Situation der letzten Jahre analysiert und mit dem jahrelang auch von den Vereinten Nationen gepredigten Diktum aufgeräumt, Fortschritt sei die Überwindung der Subsistenzlandwirtschaft (sich selbst erhaltende Landwirtschaft). Das Gegenteil sei vielmehr richtig. "Da ist einiges einfach falsch gelaufen, etwas als Entwicklung bezeichnet worden, das eigentlich keine ist." Von Weizsäcker sah "große Bedro¬hungen auch auf der Klimaseite" für die Landwirtschaft und Nahrungsmittelversorgung. Allein um die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphä¬re wenigstens zu stabilisieren, müss¬ten die Emissionen des Klimakillers CO² um mindestens 50 Prozent gesenkt werden. ,,Wenn wir aber so weiter wurschteln wie bisher, kriegen wir ei¬ne Verdoppelung." Im Biosprit sieht er dafür freilich keine Lösung. Denn: Alleine für eine Tankfüllung von 100 Li¬tern wird so viel Getreide oder Mais benötigt, wie ein Mensch das ganze Jahr über braucht, um sich zu ernähren. Generell wirkt Biosprit erst in der zweiten Generation (Bioethanol aus Holz und Schilf) positiv auf den Klimawandel aus. Doch von Weizsäcker möchte sich nicht vorstellen, was passiert, wenn einmal die genetisch veränderten Mikroben, die diesen Biosprit industriell in 100-fachem Tempo erzeugen und damit das Holz zersetzen sollen, aus Versehen in unsere Wälder und Felder gelangen. Nicht ganz so negativ sah er dagegen die Entwicklung der Rohstoffpreise. Bis auf Öl, Erdgas und wenige seltene Metalle werden sich die Preise wohl eher stabilisieren und selbst Öl wird auf Dauer im Preis eher konstant bleiben, da vor allem in Kanada bisher ungenutzte riesige Mengen Öl aus Teersand gewonnen werden können. Und dieses Öl zu fördern rechnet sich bereits ab einem Preis von 100 Dollar pro Barrel, der schon lange überschritten wurde.
Mit Dr. Thilo Bode stand ein Redner auf dem Podium, der sich nicht scheute, unbequeme Aussagen zu treffen. Nicht umsonst hatte Michael Horsch vorab gemutmaßt, dass das "heute sehr spannend werden könnte". Wurde es tatsächlich. Spätestens als Bode den Gästen unverblümt erklärte, dass der Hunger zum Beispiel in Afrika viel mit den Subventionen zu tun hat, die Landwirte von der EU bekommen, "ging ein Raunen durch den Saal", wie Moderator Tim Schlüter es formulierte. "Die EU trägt zum Hunger bei", so Bode. Hoch subventionierte Lebensmittel aus Europa machten es Bauern in der Dritten Welt unmöglich, ihre eigenen Produkte ab¬zusetzen, sie könnten preislich einfach nicht mithalten. "Mit dieser Förderpolitik haben wir Existenzen in der Dritten Welt vernichtet", sagte Bode und sprach, die UNO zitierend, von einem "perversen System". Er wäre daher dafür zunächst alle Subventionen zu streichen, um dann nur noch dort zu subventionieren, wo es ohne nicht geht und gezielt Maßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft in Form von Landschaftspflege zu ergreifen. Die grüne Gentechnik ist für Bode übrigens nicht zur Bekämpfung des Hungers geeignet. Sie reduziert zwar den Aufwand bei der Schädlingsbekämpfung und beim Düngen, hilft aber nicht den Nahrungsvorrat aufzustocken, denn der Ertrag bleibt nahezu gleich und das Saatgut ist teuer. Die Heilsversprechungen des Konzerns Monsanto den Hunger zu bekämpfen, nannte er dementsprechend auch eine Frechheit. Denn Monsanto will so verhindern, dass Landwirte selber Sorten züchten. Der Konzern wolle lediglich ein Monopol schaffen, damit noch mehr Geld verdienen und die Landwirte von sich abhängig machen.
Für Carl-Christian von Plate ist die stark gestiegene Produktion von Agrosprit ein Grund für die knapper und damit teurer gewordenen Nahrungsmittel. Andere Gründe sind seiner Überzeugung nach jedoch auch die Häufung von Ernteausfällen durch "Wetterkapriolen" und die verstärk¬te Nachfrage aus Schwellenländern wie China und Indien, die er als wahre Rohstoffstaubsauger bezeichnete. Außerdem sei beispielsweise in den letzten zehn Jahren sowieso weniger Getreide produziert worden, als tatsächlich verbraucht wurde. "Die Welt hat von ihren Vorräten gelebt." Den Herausforderungen kann jeder einzelne Landwirt nur gerecht werden, wenn er noch effizienter arbeitet, als er das eh schon macht. Das größte Potenzial liegt für den Landwirt übrigens nicht in Gentechnik, Dünger oder Pflanzenschutz allein, sondern auch in der richtigen Technik, was Horsch mit immer wieder neuen Innovationen auch schon seit Jahren beweist, so von Plate. Die Probleme in der Welt löst der Einzelne damit natürlich weiterhin nicht, aber es ist seine Pflicht, sich der gestiegenen Herausforderung und Verantwortung bewusst zu sein. „Risikoreiche Zeiten erwarten die Landwirte, leichter wird es nicht und mit ziemlicher Sicherheit werden sie immer mehr harte Wettbewerber untereinander“, so von Plate. Generell befürchtet er jedoch, dass das Thema Nahrungsmittelknappheit auch ganz schnell wieder von der Bildfläche verschwinden könnte, weil dann „die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird“.
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, die von ARD und NDR Moderator TM Schlüter geleitet wurde, nahmen sich alle Referenten Zeit um komplexe Sachverhalte noch einmal zu erklären und vor allem um Fragen der anwesenden Gäste zu beantworten. Das auch dieses Seminar wieder einen bleibenden Eindruck bei allen Anwesenden hinterlassen hat belegt folgendes Statement: „Sehr geehrter Herr Horsch, jetzt haben Sie es wieder geschafft, dass ich gedanklich nicht abschalten kann! Das ging mir vergangenes Jahr schon so bei Ihrem Seminar mit Fischler, oder vorher bei Radermacher. Dieses Jahr haben Sie mit Ihrer Veranstaltung - den Vorträgen der ausgezeichneten Referenten - meine Gedankenströme noch intensiver angeregt. Das ist kein Befinden von Zufriedenheit, nein das ist Begeisterung. Sie wissen nicht nur, wie man Nachhaltigkeit schreibt, sondern auch wie man sie erzeugt! Kompliment und herzlichen Dank.“ (W. Schönleben)
HORSCH Gewinner (03/2008)
Gleich drei glückliche Gewinner von verschiedenen Preisausschreiben erhielten in den letzten Wochen ihre Preise durch die Horsch Maschinen GmbH.
Beim gemeinschaftlichen Weihnachtspreisausschreiben aller landwirtschaftlichen Wochenblätter in Deutschland stellte Horsch den zweiten Hauptpreis – eine Pronto 3 DC Universaldrillmaschine. Über 150.000 Leser der Wochenblätter haben sich an dem Preisausschreiben beteiligt, bei dem mehrere Fragen richtig beantwortet werden mussten, um einen der Gesamtpreise in Höhe von 195.000 Euro zu gewinnen. Der neue Besitzer der Pronto 3 DC ist Thomas Wherle aus St. Märgen in Baden-Württemberg.
In Österreich hat das Magazin „Der fortschrittliche Landwirt“ in 2007 sein 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Bei einem großen Gewinnspiel zum Firmenjubiläum mit Preisen im Wert von über 160.000 Euro gab es als einen Hauptpreis einen Horsch Terrano 3 FX Universalgrubber zu gewinnen. Bei der Abschlussveranstaltung in Aigen im Ennstal wurde Landwirt Leser Karl Urschler aus Fürstenfeld in der Steiermark als Terrano Gewinner gezogen. „Als ich die Preise gesehen habe, dachte ich mir genau den Grubber kannst du brauchen“, so Urschler, als er den Preis von Wilhelm Hochrather (Hochrather Landtechnik) und Daniel Brandt (Horsch Maschinen GmbH Marketing) entgegen nahm (siehe Bild).
Einen dritten Gewinn gab es im Rahmen des Horsch Gewinnspiels auf der Agritechnica 2007. Hier war der Hauptpreis ein Relaxwochenende in einem Wellnesshotel bei Schwandorf inkl. einer exklusiven Betriebsführung durch das Horsch Stammwerk und die Entwicklungsabteilung in Schwandorf. Der Gewinner Heinz Köhn wurde zusammen mit seiner Frau von Horsch Geschäftsführer Philipp Horsch begleitet und gewann so einen ganz besonderen Einblick in die Landmaschinenentwicklung und –herstellung.
Bestes Ergebnis der Firmengeschichte – Umsatz erstmals über 100 Mio. Euro (02/2008)
Die Horsch Maschinen GmbH hat mit 2007 ein weiteres Rekordjahr in Folge abgeschlossen. Der Gesamtumsatz liegt bei 103,5 Mio. Euro und übertrifft damit das Vorjahresergebnis von 70,4 Mio. um 46 Prozent. Damit setzt sich der Unternehmenstrend der letzten Jahre deutlich fort, in denen der Familienbetrieb immer ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum erreicht hat.
„70 % unseres Umsatzes haben wir im Ausland gemacht, 30 % im deutschen Markt. Der Exportanteil ist damit weiter angestiegen. Die Länder mit den größten Umsätzen nach Deutschland waren Frankreich, Tschechien und die Slovakei, Skandinavien, England, Polen und Ungarn. Nach Produkten aufgeteilt kommen 53 % des Umsatzes aus der Sätechnik und 30 % aus der Bodenbearbeitung“, so Geschäftsführer und Firmengründer Michael Horsch.
Die größten Zuwächse wurden in Bulgarien und Rumänien (+155%), Polen (+140%), Ungarn, Frankreich, Tschechien, sowie in Russland und der Ukraine erreicht.
Die Ukraine ist generell ein Wachstumsmarkt mit großem Potenzial. Der Wandel im Agrarsektor ist sehr stark, da enormes Potenzial an Fläche besteht. Horsch wird als führender Hersteller von Bodenbearbeitung und Sätechnik diesen Markt stark beeinflussen, und hat mit Astra einen landesweiten Partner für den Vertrieb gewonnen.
Der Umsatz der Firmen Horsch Anderson in South Dakota/USA und Horsch Agro Soyuz in der Ukraine ist in den 103,4 Mio. Euro noch nicht mit eingerechnet. Sie produzieren Maschinen für Bodenbearbeitung und Aussaat bis 18 m Arbeitsbreite speziell für die Anforderungen der Betriebe in diesen Regionen.
Die Grundlage für das enorme Firmenwachstum im letzten Jahr war der Bau der neuen Horsch Produktionsstätte im thüringischen Ronneburg. Mit den neuen Mitarbeitern in Ronneburg und den Mitarbeitern am Firmenhauptsitz in Schwandorf beschäftigt Horsch inzwischen rund 400 Menschen.
Ihr Engagement ist die Basis für das mittelfristige Umsatzziel von etwa 150 Mio. Euro. Dies soll bis Ende 2008 erreicht werden, nachdem die Produktion an beiden Standorten wegen der großen Nachfrage zum Jahresbeginn erneut aufgestockt wurde.
Dazu konzentriert sich Horsch weiter auf seine Kernprodukte – die Bodenbearbeitung Terrano und die Sätechnik Pronto sowie die Kernmärkte, die weiter ausgebaut werden. Wie in Deutschland setzt Horsch auch dort auf Schulungen und perfekten Service.
"Die konservierende Bodenbearbeitung und Mulchsaat wird sich aus ökonomischen und politischen Gründen auch bei den aktuell hohen Erzeugerpreisen weiter durchsetzen. Wir sehen uns als Partner der Landwirte, damit diese den gestellten Anforderungen mit dem Einsatz modernster Technik gerecht werden können", so Michael Horsch.
Bei seinen Seminaren 2008 spricht Horsch erneut entscheidende und aktuelle politische und ackerbauliche Themen an. "Knappe Nahrungsmittel – Chancen und Gefahren für die Zukunft" lautet das Thema für das Seminar am 31. Mai 2008 im FITZentrum am Firmenstammsitz Gut Sitzenhof in Bayern. Der Hauptredner bei diesem Seminar ist Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker. Der Schwerpunkt der regionalen Seminare ist "Steigende Getreidepreise – Wo bleibt die Mulchsaat?". Sie finden im Februar in Deula Nienburg (Niedersachsen, 19. Februar), Linstow (Mecklenburg Vorpommern, 21. Februar) und Ronneburg (Thüringen, 26. Februar) statt.
Agritechnica 07 – Besuchermassen am HORSCH Stand (11/2007)
Vollauf zufrieden ist die HORSCH Maschinen GmbH mit der weltgrößten Landtechnikausstellung Agritechnica 2007. Viele Interessierte kamen an den HORSCH Stand in Halle 11, um sich über insgesamt 13 ausgestellte Maschinen und acht Neuheiten zu informieren. Das neue Firmenmotto „Landwirtschaft aus Leidenschaft“ wurde von allen Mitarbeitern gelebt und von allen Gästen auf dem Stand erlebt. Für HORSCH war es mit 1500 m² der bisher größte Messestand der Firmengeschichte. Insgesamt kamen laut DLG über 340.000 Besucher vom 11.11 bis zum 17.11 zur Messe nach Hannover, was einem Plus von 30 Prozent entspricht. Auch der Anteil der Gäste aus dem Ausland ist mit 60 Prozent auf 71.000 enorm gewachsen. Durch Maschinen mit Arbeitsbreiten von 3 bis 18 Meter auf dem HORSCH Stand wurden alle Gäste, egal mit über wie viel Hektar sie verfügen, optimal beraten. Nach 2005 war auch in diesem Jahr der ukrainische HORSCH Partner Agro Soyuz auf dem Messestand vertreten. Die 18 Meter Breite Sämaschine ATD war einer der Besuchermagneten auf dem Stand. Zu einem weiteren Anziehungspunkt bei Jung und Alt hat sich der HORSCH Fanshop entwickelt. Dort gab es erstmals vom Cap über Overalls oder das detaillierte Sämaschinenmodell Pronto 4 DC Alles zu kaufen, was das Herz eines jeden Sammlers oder HORSCH Fans begehrte.
Das Interesse an den ausgestellten Maschinen galt nicht nur der Technik als solcher: Die zahlreichen Gespräche, die HORSCH-Mitarbeiter führten, ergaben, dass viele Landwirte vor Investitionsentscheidungen stehen, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden. Nicht nur vor dem Hintergrund der aus Firmensicht sehr erfolgreichen Agritechnica ist Firmengründer Michael Horsch zuversichtlich: "Mit unserem Produktprogramm sind wir sehr gut aufgestellt. Der anhaltende Trend zu Mulchsaat und leistungsstarken Maschinen für die Bodenbearbeitung und Sätechnik gibt uns Recht. Der Blick auf die entsprechenden Produkte anderer Hersteller bestätigte auch in Hannover wieder, dass wir in der Branche vorangehen und der Ideengeber sind."
Shell Service Award – Horsch mit 6 Händlern auf dem Siegerpodest (11/2007)
Im Rahmen der Agritechnica 2007 hat die Fachzeitschrift Agrar Technik in Zusammenarbeit mit Shell den Service Award verliehen. Mit diesem werden Landtechnikhändler für herausragende Service Leistungen ausgezeichnet.
Insgesamt sechs mal wurde HORSCH zu seinen Händlern auf die Bühne gerufen. Bundessieger und Landessieger Brandenburg ist die MAREP GmbH aus Vehlow. Ebenfalls Bundessieger und Vize-Landessieger Brandenburg ist die New Tec Ost Landtechnik aus Treuenbrietzen. Landessieger Schleswig-Holstein ist Busch Landtechnik aus Albersdorf, Landessieger Mecklenburg-Vorpommern die Hawart Landtechnik GmbH aus Neubrandenburg-Weitin und den Preis für den Vize Landessieg in Thüringen hat sich die H. Luge Land- und Kommunaltechnik GmbH aus Uhlstädt-Kirchhasel geholt. Der Nationensieg für Ungarn ging ebenfalls an einen HORSCH Partner und zwar Axiál Landtechnik. Das Bild zeigt die Axial Gewinner und im Hintergrund Horst Keller, Geschäftsführer der HORSCH Maschinen GmbH.
Wir danken allen HORSCH Händlern für ihre Teilnahme am Shell Service Award und gratulieren allen Gewinnern.
Für den Shell Service Award müssen alle teilnehmenden Betriebe einen rund 40-seitigen Fragebogen mit rund 300 Fragen ausfüllen. Mittels dieses umfassenden Fragenkatalogs mussten die Bewerber Fragen und Details zum Service in ihren Betrieben preisgeben, so etwa Angaben zum äußeren Erscheinungsbild, zur Maschinenpräsentation, zu Verkauf, Kundenbetreuung, Serviceangebot, EDV, Marketing oder Mitarbeiterqualifikation. Diese Angaben wurden dann von einer Jury genauestens unter die Lupe genommen und mittels einer Punktebewertung die besten Kandidaten ermittelt. Den Besten stattete die Jury persönlich einen Besuch ab, um die endgültige Entscheidung zu fällen. Der Shell-Service-Award wurde 2001 von der Fachzeitschrift "Agrartechnik" ins Leben gerufen und wird jährlich vergeben. Der Award soll Landmaschinen-Fachbetriebe animieren, ihre Dienstleistungen im Sinne des Kunden stets zu überprüfen und zu verbessern. Der Wettbewerb ermittelt den leistungsstärksten Landtechnikbetrieb und gilt laut dlv-Verlag als einziger herstellerunabhängiger Markttest in Europa.
Landwirtschaft aus Leidenschaft - HORSCH mit bestem Image Wert der Geschichte (11/2007)
Die Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft DLG bestätigt HORSCH mit dem jährlich erscheinenden Trendbarometer den besten Image Wert in der Firmengeschichte mit 78,2 von maximal 100 Punkten. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr (76,1 Punkte) noch einmal ein Image Gewinn für das Schwandorfer Unternehmen und bedeutet in der DLG Umfrage Rang 6 unter allen Landtechnik Herstellern. Horsch ist damit auch die einzige Firma unter den Top 10, die es geschafft hat ihr Image bei den Landwirten jedes Jahr aufs Neue zu steigern.
Die DLG-Mitteilungen fassen zusammen: "Ein positives Image ist das Ergebnis jahrelanger erfolgreicher Unternehmensarbeit, aktueller und guter Produkte sowie eines guten Services und zufriedener Kunden. Zu einem erfolgreichen Image gehören auch ein wirksames und nachhaltiges Neuheitenmarketing sowie eine gekonnte und kontinuierliche Kommunikationspolitik."
Pressetag der Ostbayerischen Landtechnik Hersteller (08/2007)
Zahlreiche Journalisten deutscher, englischer und französischer Magazine haben Anfang August die Gelegenheit genutzt, um sich beim Pressetag der ostbayerischen Landtechnik Hersteller bereits vorab über die Agritechnica Neuheiten zu informieren. Neben Horsch haben Ropa, Holmer, Siloking, Leeb und Bin-Tec ihre Produkte den Gästen in der Horsch Firmenzentrale in Schwandorf präsentiert. Bei strahlendem Sonnenschein stellte Horsch den Pressevertretern die Universaldrillmaschine Pronto 8 DC PPF, die Einzelkornsämaschine Maistro CC, die Kurzscheibenegge Joker CT und weitere Agritechnica Neuheiten vor. Geschäftsführer Michael Horsch freute sich im Rahmen der Veranstaltung auch über gut gefüllte Auftragsbücher. Er gehe davon aus, dass man auch bis Ende 2007 wieder ein deutlich zweistelliges Umsatzplus erwirtschaften werde. In 2006 lag der Horsch Umsatz bei 70,4 Millionen Euro, was einem Plus von 23% entsprach. Insgesamt wurde der Pressetag der ostbayerischen Landtechnik Hersteller von Gästen und den teilnehmenden Firmen als großartige Initiative in Bayern bezeichnet.
Horsch im Radio (07/2007)
Anfang Juli hat der Bayerische Rundfunk einen 25 Minuten langen Bericht über Horsch gesendet. Er lief im Programm von Bayern 2 Radio, was im Schnitt von 340.000 Menschen in Bayern gehört wird. Die Aufnahmen zum Bericht wurden bereits Mitte Juni bei den Praxistagen (siehe vorherige Newsmeldung) gemacht. Den ganzen Tag war der Reporter des bayerischen Rundfunks in der Horsch Zentrale auf Gut Sitzenhof in Schwandorf unterwegs. Entsprechend umfangreich ist der Radiobericht geworden. Er gewährt tiefe Einblicke in die Horsch Maschinen GmbH, angefangen bei der Firmengeschichte über die Produktion bis zum Export.
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Praxistage auf Gut Sitzenhof (06/2007)
Die Horsch Firmenzentrale auf Gut Sitzenhof im Bayerischen Schwandorf stand im Juni ganz im Zeichen der Praxistage. Horsch hatte interessierte Landwirte und Händler aus ganz Europa an den Sitzenhof eingeladen, um sich über aktuelle Produkte, Anbautechniken und Trends zu informieren. Die Praxistage wurden hervorragend angenommen. „Weit über 700 Besucher haben das Angebot der Praxistage genutzt. Mit so einer guten Resonanz haben wir nicht gerechnet, weil wir die Veranstaltung zum ersten Mal durchgeführt haben“, so Marketingleiterin Cornelia Horsch.
Das Bild zeigt eine von Besuchern umringte Universaldrillmaschine Pronto DC.
Offizielle Eröffnung des neuen HORSCH Werkes in Ronneburg – ein voller Erfolg mit insgesamt über 2000 Gästen (05/2007)
Das neue Horsch Werk im Thüringischen Ronneburg ist eines der modernsten Landmaschinenwerke Europas.
Davon wollten sich, nachdem die Produktion dort bereits im Januar angelaufen ist, bei der offiziellen Eröffnung am 22. Mai rund 450 geladene Gäste mit eigenen Augen überzeugen.
Bei seiner Ansprache zu Beginn der Feierlichkeiten erläuterte Firmengründer und Geschäftsführer Michael Horsch, welche Gründe für das neue Werk und auch den Standort Ronneburg sprachen. Direkt an der Autobahn A 4 in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes hat Horsch auf 9,5 ha Fläche rund 15,6 Millionen Euro investiert.
Die überbaute Fläche ist in etwa so groß wie drei Fußballfelder.
Viele Faktoren sprechen für den Standort in Thüringen:
Die Nähe zur Autobahn, die Ansiedlungsbedingungen waren sehr attraktiv, das Industriegebiet war bereits erschlossen, die wirtschaftliche Unterstützung durch die Regierung ist hervorragend, vor Ort gibt es gut ausgebildetes Personal und nicht zuletzt hatte Horsch mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen einen zentralen Ansprechpartner für alle Belange.
"Das neue Werk liegt zudem in einem unserer Hauptabsatzgebiete. Wir haben unser außergewöhnliches Firmenwachstum nach der Wende Ostdeutschland zu verdanken - dies wollen wir mit dem neuen Standort auch würdigen", so Michael Horsch.
Er versprach, dass man Horsch auch in den nächsten 20 Jahren sicher nicht aus den Augen verlieren werde.
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus dankte der Firma Horsch bei seiner Festansprache für ihr außergewöhnliches Engagement und dafür, dass sämtliche Zusagen über neue Arbeitsplätze und Investitionen eingehalten und sogar übertroffen wurden. "Obwohl das neue Industriegebiet in Ronneburg schon lange ausgeschrieben war, hatte sich bisher dort noch niemand angesiedelt. Nun bringt das neue Horsch Werk Hoffnung für eine ganze Region und schafft Perspektiven für die neuen Mitarbeiter und deren Familien", so Althaus.
Mit einigen von ihnen hatte sich Thüringens Ministerpräsident bei einer Werksführung selbst über ihre Tätigkeit unterhalten, und sich zum Beispiel auch die Funktionsweise der automatischen Lackiererei erklären lassen.
76 Stellen sollten ursprünglich in Ronneburg geschaffen werden. Mit 162 neuen Arbeitsplätzen wird diese Zahl inzwischen deutlich übertroffen. Insgesamt hat Horsch seine Mitarbeiterzahl im letzten halben Jahr auf 402 Mitarbeiter nahezu verdoppelt!
Der optimale Produktionsverlauf brachte auch die Umbenennung von KWL Ronneburg und in die Horsch Industrietechnik GmbH mit sich. Dieser Schritt wurde nötig, weil die ursprünglich geplante Auslastung von KWL durch die Horsch Maschinen GmbH weit überschritten wurde. Anfangs waren 50 % der Kapazitäten für Horsch reserviert.
Die ersten Betriebswochen haben aber gezeigt, dass mehr als 90 % der Ressourcen benötigt werden.
"Das Werk in Ronneburg haben wir genau zum richtigen Zeitpunkt gebaut. Es ist auf einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro ausgelegt. Dies ermöglicht uns unser zweistelliges Umsatzwachstum in den nächsten Jahren fortzuführen", so Horst Keller, Geschäftsleiter der Horsch Maschinen GmbH.
Mit einer flammenden Rede trat auch Dr. Bernard Krone, Inhaber der Bernard Krone Holding GmbH & Co. KG, ans Rednerpult. Er bezeichnete Horsch als Leuchtturm der ganzen Agrarbranche. In den 23 Jahren seit der Firmengründung habe Horsch gezeigt, dass auch die oft als "Old-Economy" angesehene Landtechnikbranche, toll und im Trend sein kann. "Nicht Geiz ist geil, sondern dieses neue Werk in Ronneburg und Horsch sind geil", so Dr. Bernard Krone in Anspielung auf die langsam abflauende Preistreiberei in Deutschland.
Der krönende Abschluss der Werkseröffnung war dann der Tag der offenen Tür am 23. Mai.
Über 1500 Besucher strömten auf das Firmengelände um sich selbst ein Bild von der Produktion und den innovativen Horsch Maschinen zu machen. 36 Führungen mit jeweils 30-50 staunenden Besuchern fanden über den Tag verteilt in den Werkshallen der Horsch Maschinen GmbH und der Horsch Industrietechnik statt.
Viele Landwirte nutzen die Gelegenheit um hautnah mitzuerleben, mit welcher Perfektion denn ihre Maschinen produziert werden.
Die herzliche Aufnahme der Horsch Maschinen GmbH in Thüringen und Ronneburg im Speziellen spiegelt auch die Schlagzeile der Thüringischen Ortszeitung OTZ wieder:"Horsch - Ein Glücksfall"
Aus KWL Ronneburg wird HORSCH Industrie Technik - Roland Schönleber wird in die HORSCH Geschäftsleitung berufen (05/2007)
Aus dem neuen KWL Standort in Ronneburg (Thüringen) wird die HORSCH Industrie Technik GmbH. Dieser Schritt wurde nötig, weil die ursprünglich geplante Auslastung von KWL durch die HORSCH Maschinen GmbH weit überschritten wurde.
Anfangs waren 50 % der Kapazitäten für HORSCH reserviert. Die ersten Betriebswochen haben aber gezeigt, dass etwa 90 % der Ressourcen benötigt werden. Im Zuge der Umbenennung wurde Philipp Horsch zum Geschäftsführer der HORSCH Industrie Technik GmbH. Die Produktion läuft dort bereits in drei Schichten.
Um das operative Geschäft und die Produktionsleitung der HORSCH Industrie Technik GmbH kümmert sich ab sofort Roland Schönleber. Er wurde zudem auch in die Geschäftsleitung der HORSCH Maschinen GmbH berufen. Der 40-jährige war bereits Produktionsleiter der Horsch Maschinen GmbH am Hauptsitz in Schwandorf und im neuen Werk in Ronneburg. "Meine meiste Energie fließt momentan aber in die Produktion der HORSCH Industrie Technik. Sobald alle Prozesse in diesem Bereich optimiert sind, werde ich meine Kräfte wieder gleichmäßig auf die gesamte Produktion verteilen", so Roland Schönleber.
Der 40-jährige studierte Maschinenbau an der FH Regensburg und machte danach seinen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni München. Nach einer Dozententätigkeit und der Arbeit im elterlichen Stahlbau Betrieb kam Schönleber 1999 als Assistent der technischen Leitung zur HORSCH Maschinen GmbH.
Innerhalb weniger Monate übernahm er die Produktionsleitung und wurde im Frühjahr 2007 in die Geschäftsleitung berufen.
Roland Schönleber ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Die Geschäftsleitung der HORSCH Maschinen GmbH setzt sich damit wie folgt zusammen: Cornelia Horsch, Michael Horsch, Philipp Horsch, Traugott Horsch, Horst Keller, Martin Kramer und Roland Schönleber.
800 Gäste in der Schwandorfer Horsch Zentrale – Seminar mit hochkarätigen Rednern (02/2007)
Rundum zufrieden ist die Horsch Maschinen GmbH mit dem Seminar "Brauchen europäische Ackerbauern in Zukunft noch Subventionen" vom 03. Februar auf Gut Sitzenhof in Schwandorf. Bewusst wurde das Seminar dort veranstaltet und nicht in einem sterilen Kongresssaal in der Umgebung. Rundum zufrieden waren auch die über 800 angereisten Gäste mit den drei Fachvorträgen und der abschließenden Podiumsdiskussion. Horsch sieht sich hier in der Verantwortung, nicht nur die besten Maschinen zu bauen, sondern auch hochkarätige Events zu organisieren, die auch vor politisch brisanten Themen nicht zurückschrecken.
Horsch Geschäftsführer Michael Horsch eröffnete die Veranstaltung mit einem Zitat, was über den Tag noch öfter verwendet wurde: "Food vs. Fuel – Produziert der Landwirt künftig Nahrung oder Bioenergie?" Doch egal, wie die Entscheidung ausfällt, möglicherweise sind die Landwirte die Ölscheichs der Zukunft.
Dr. Franz Fischler (ehemaliger EU Kommissar für Landwirtschaft) machte in seiner Präsentation klar, wie deutlich sich in den nächsten Jahrzehnten die Gesellschaft verändern wird. Immer mehr Menschen wandern in die großen Städte oder Ballungsräume ab. "Mehr Horschs müsste es überall in Deutschland geben. Firmen die bewusst auf den ländlichen Raum setzen und nicht in Großstädte abwandern", so Fischler. Wie es künftig mit der Subventionierung der Landwirtschaft weiter geht, konnte auch er nicht konkret voraussagen. Klar ist jedoch, dass die Förderungen immer weiter abgebaut werden. Der ehemalige EU Kommissar vertritt jedoch die Meinung, dass die Landwirtschaft subventioniert gehört, wenn sie mehr als eine reine nur auf Gewinn ausgerichtete Agrarproduktion sein soll. Vermutlich werden in Zukunft auch in Europa immer mehr Landwirte einen Nebenverdienst haben. In Amerika ist dies bereits der Fall. Fischler ging in seinem Vortrag auch auf die Gentechnik im Zusammenhang mit dem Klimawandel ein. Um den unerwartet schnellen Wetterveränderungen nicht hilflos gegenüber zu stehen, werde in Zukunft wohl kein Weg an der Gentechnologie vorbei führen, so Fischler.
Dr. Klaus-Dieter Schumacher (Töpfer International, internationales Handelshaus für Getreide) ging noch einen Schritt weiter. Er skizzierte ein Szenario, was passieren könnte, wenn die EU ihre Ablehnung der Gentechnik nicht lockert. Dann könnten in Deutschland nämlich künftig die wichtigen Sojabohnen ausgehen, da das veränderte Material aus dem Ausland in ein paar Jahren vielleicht nicht mehr importiert werden darf. Schumacher machte zudem klar, wohin die weltweite Entwicklung in den nächsten zehn Jahren geht – der Nahrungsmittelverbrauch steigt um das Doppelte, der Bedarf an Ölsaaten um 30 Prozent. Auf diese weltweite Entwicklung müssen sich die Landwirte in der EU einstellen. Wer mehr Bioenergie produziert, weil die Nahrungsproduktion für die EU ausreicht, lässt den Bedarf in der Welt außer acht, so Schumacher.
Karl Heinz Mann (Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Betriebsgründungs- und Beratungsgesellschaft) öffnete als dritter Redner den Anwesenden die Augen, wie es wirtschaftlich für sie weitergehen könnte. Er führte schonungslos aus, unter welchen Umständen sich ein landwirtschaftlicher Betrieb künftig noch rentiert. Mann zeigte aber auch Wege aus der Krise. "Falls Geld zur Verfügung steht, sollt es derzeit für nötige Neuinvestitionen, Kreditzahlungen oder Rücklagen genutzt werden und nichts Anderes. Vom aktuellen Optimismus der sehr guten Preise darf man nicht verleiten lassen", so Mann.
Für die abschließende Podiumsdiskussion nach dem Mittagessen waren zahlreiche Fragen der Gäste gesammelt worden. Viele Aspekte der Vorträge wurden eingehender besprochen und erklärt.
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